FC Weiher – FC 07 Heidelsheim II 4:4 (2:0):
In einer torreichen und völlig verrückten Begegnung der Kreisklasse A Bruchsal trennten sich die beiden Tabellennachbarn FC Weiher (Fünfter) und der FC 07 Heidelsheim 2 (Sechster) am Ende mit einem letztendlich leistungsgerechten 4:4 (2:0)-Unentschieden, nachdem man im Vorspiel noch mit Treffern gegeizt hatte, denn dieses endete torlos.
Die Gäste waren von Beginn an gut in der Partie und hätten eigentlich schon früh mit 2.0 in Führung liegen müssen. Allerdings ließen Patrick Günther (6.) sowie Mykyta Zhulchenko (11.) nach einem Freilauf gute Möglichkeiten aus. Doch wie schon so oft in letzter Zeit vergibt die Barth-Elf ihre Chancen und der Gegner macht die Tore. Auch an diesem Tag, denn mit dem ersten Angriff gelang den Gastgebern die Führung. Lukas Becker legte von links quer in den Strafraum, Yannick Spranz stand in der Mitte völlig frei und zimmerte die Kugel aus acht Metern unhaltbar zum 1:0 genau in den Winkel. Und auch der nächste Schuss zappelte im Netz, denn Noah Matic erhöhte nach 20 Minuten aus allerdings etwas abseitsverdächtiger Position auf 2:0.
Mit neuem Mut kamen die Gäste dann aber aus der Kabine. In der 47. Minute lenkte Mehmet Budak einen Eckball von Dennis Rommel mit einer Faust gegen den Querbalken und acht Minuten später stand der Weiherer Torsteher schon wieder im Mittelpunkt. Er ließ nämlich eine eher harmlose Flanke von Oleksandr Skaba aus den Händen gleiten und Laurin Balduf bugsierte den Ball mit dem Rücken zum Tor per Hacke aus fünf Metern zum 1:2 Anschlusstreffer über die Linie. Es lief die 66. Minute, als sich Skaba ein Herz fasste und mit der Innenseite aus 22 Metern wunderschön zum 2:2 Ausgleich genau in den Torwinkel traf. Und es sollte noch besser kommen, denn mit einem kuriosen Treffer war schon drei Minuten später das Spiel endgültig gedreht. Ein Abschlag von Budak landete auf dem Rücken seines Mitspielers, der lachende Dritte war der eingewechselte Nils Pavlikov, der das Spielgerät zum 2:3 ins leere verwaiste Tor schieben konnte und keine 10 Minuten später stand es sogar 2:4. Weihers Spielertrainer Metin Telle leistete sich einen kapitalen Abspielfehler, Zhulchenko ging auf und davon und vollstreckte eiskalt. Doch wer nun dachte, das Ding sei in trockenen Tüchern, der sah sich getäuscht. Denn vom Anspiel weg verkürzte Becker unbedrängt auf 3:4 und in der 86. Minute besorgte abermals Matic mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze den 4:4 Endstand.


