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Tag der offenen Tür

Zweckverband Hochwasserschutz Weissacher Tal Tag der offenen Tür am Hochwasserrückhaltebecken Däfern-/Glaitenbach Am Sonntag, 19. April...

Zweckverband

Hochwasserschutz Weissacher Tal

Tag der offenen Tür am Hochwasserrückhaltebecken Däfern-/Glaitenbach

Am Sonntag, 19. April Nachmittag öffneten sich die Türen des Technikgebäudes am Hochwasserrückhaltebecken Däfern-/Glaitenbach in Oberweissach. Der Zweckverband Hochwasserschutz Weissacher Tal, Eigentümer und Betreiber der Hochwasserschutzmaßnahme, hatte die Bevölkerung anlässlich seines letztjährigen 25-jährigen Jubiläums eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen einer Hochwasserschutzanlage zu werfen.

Das 2015 für 1,9 Millionen Euro erbaute Hochwasserrückhaltebecken ist das derzeit größte Becken im Weissacher Tal, mit einer Dammlänge von 220 Metern und einer Dammhöhe von 4,10 Meter kann es bis zu 78.000 Kubikmeter Wasser des Däfern- bzw. Glaitenbachs fassen. Es schützt damit unmittelbar die Ortslage von Oberweissach sowie die weiter bachabwärts liegenden Orte vor hundertjährigem Hochwasser. Immer zur vollen Stunde führte Betriebsleiter Florian Schäfer mit Unterstützung zahlreicher Stauwärter Interessierte durch den Technikraum und gab interessante Informationen im Allgemeinen zum Hochwasserschutz im Weissacher Tal sowie speziell zum Hochwasserrückhaltebecken. An einem Informationsstand informierte zudem der Zweckverband mit zahlreichen Informationsmaterialien über das Starkregenmanagement im Weissacher Tal sowie wie man sich als Wohnungs- und Hauseigentümer selbst schützen kann. Zweckverbandsvorsitzende und Bürgermeisterin Patrizia Rall, Geschäftsführerin Cornelia Wöhrle und das Team des Zweckverbands beantworteten zudem zahlreiche Fragen. Besonders oft nachgefragt wurde, ob es eine Möglichkeit gibt, die Pegelstände der Hochwasserrückhaltebecken im Weissacher Tal online abzurufen. Seit 2025 ist dies tatsächlich über die Hochwasserschutzzentrale Baden-Württemberg oder die Pegel.de-App möglich. Die Freiwillige Feuerwehr Weissach im Tal war zudem präsent und zeigte, wie Sandsäcke richtig befüllt und gestapelt werden. Wer wollte, konnte sogar vor Ort einen Sandsack befüllen. Die LandFrauen Weissacher Tal sorgten mit Kaffee und Selbstgebackenem für das leibliche Wohl.

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Mitteilungsblatt Auenwald
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Ausgabe 18/2026
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