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Tag des offenen Denkmals: Jüdischer Friedhof und Weil-Mausoleum in Waibstadt

Der Verein „Jüdisches Kulturerbe im Kraichgau“ lädt am Sonntag, 14. September, 14 bis 17 Uhr, zum Tag des offenen Denkmals ein. Im Mühlbergwald...
Foto: Berthold Jürriens

Der Verein „Jüdisches Kulturerbe im Kraichgau“ lädt am Sonntag, 14. September, 14 bis 17 Uhr, zum Tag des offenen Denkmals ein. Im Mühlbergwald bieten Vereinsmitglieder jeweils um 14 Uhr und um 15.30 Uhr Führungen am Hermann-Weil-Mausoleum und auf dem jüdischen Friedhof an. Der jüdische Friedhof in Waibstadt zählt zu den herausragenden Kulturdenkmälern des Kraichgaus. Es handelt sich dabei um den zweitgrößten jüdischen Friedhof Baden-Württembergs. Die 2556 erhaltenen Grabsteine verteilen sich über eine Fläche von 2,33 Hektar. Die erste Bestattung fand zwischen 1648 und 1690 statt. Genutzt wurde die Begräbnisstätte bis zum Jahr 1940. Das Mausoleum musste der gebürtige Steinsfurter Weltbürger, erfolgreiche Geschäftsmann und großzügige Mäzen auf das danebenliegende Grundstück erbauen lassen, weil der damalige Begräbnisverein den Bau des Mausoleums auf dem Friedhof untersagte. Die Einweihung des einzigartigen Bauwerks fand im September 1927 statt. Das Mauerwerk besteht teilweise aus massiven Quadern aus Kalkstein. Zur Gestaltung der Innenwände und des Fußbodens wurde Marmor verwendet. An der Kuppel befindet sich noch heute ein eindrucksvolles Mosaik, welches den Sternenhimmel symbolisiert.

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Ausgabe 37/2025
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