Schottland, der faszinierende nördliche Teil Großbritanniens, besticht durch seine Naturlandschaften, mit weiten Hochmooren, tiefen Seen (Lochs) und rauen Küsten. Neben der legendären Hauptstadt Edinburgh ist das Land für seine lebendigen Traditionen, exzellenten Whisky, seine reiche Geschichte und seinen offenen und herzlichen Einwohnern weltberühmt. Davon konnten sich 90 MGVler bei einer 10-tägigen Rundreise überzeugen.
Am Freitag, den 29.06. trafen sich die Reiseteilnehmer am Gasthaus „Zur Bergstraße“ zur Abfahrt mit Bussen zum Frankfurter Flughafen, um von dort aus nach Edinburgh zu fliegen. Hier begann und endete die Rundreise.
Nach ruhigem Flug landeten wir in Schottlands Hauptstadt und fuhren nach Dunfermline, wo wir die erste Nacht verbrachten. Dunfermline ist die ehemalige Hauptstadt Schottlands mit entspannter Kleinstadt-Atmosphäre. Besonders sehenswert sind die imposante Abtei und das Grab von Robert the Bruce, einer der bedeutendsten Figuren der schottischen Geschichte sowie die Forth Bridges. Nach dem Abendessen wurde die Pub-Szene, wie auch in allen anderen Städten und Dörfern erkundet und einige entspannte Stunden in angenehmer Atmosphäre, oft mit Live-Musik verbracht.
Am Samstag führte die Reise zunächst nach Culross, einer Kleinstadt, die durch die Dreharbeiten zur Fantasy-Serie „Outlander“ bekannt wurde. Nach kurzer Pause ging es weiter nach St. Andrews, das berühmt als Universitätsstadt und für seine Golfplätze ist. St. Andrews gilt als Wiege des Golfsports. Weitere Attraktionen sind St. Andrew Castle, die St. Andrews Cathedral, sowie der malerische, historische Hafen. Ziel war schließlich Dundee. Nach dem Einchecken im „Holiday Inn Express“ Hotel und dem Abendessen konnte Dundee erkundet werden. Dundee ist eine schottische Küstenstadt am Meeresarm „Firth of Tay“. Im neu gestalteten Uferviertel liegen 2 Museumsschiffe, die „RRS Discovery“, das Antarktis Expeditionsschiff von Kapitän Scott und die „HMS Unicorn“, eine Fregatte aus dem 19. Jahrhundert.
Sonntags wurde der erste Aufenthalt in Arbroath gemacht. Arbroath hat rund 23.000 Einwohner und Sehenswürdigkeiten der Stadt sind etwa „Arbroath Abbey“, das „Signal Tower Museum“ oder die „Arbroath-Cliffs“. Am Nachmittag besuchten wir in Arbikie eine Distillery, die Whisky (in Schottland wird Whisky ohne e geschrieben) Gin und Wodka produziert. Nach einer Führung durch die Distillery gab es noch einen Whisky zum Verkosten und auch für leckere Sandwiches war gesorgt. Danach ging es weiter zum „Dunnottar Castle“ eine der spektakulärsten Burgruinen Schottlands. Direkt auf den Klippen gelegen bietet die Ruine einen beeindruckenden Ausblick auf die Nordsee und zählt zu den meistfotografierten Orten des Landes. Nicht weit davon liegt Stonehaven mit einem beeindruckenden Hafen. Besonders sehenswert ist die „St. James the Great Episcopal Church“ oder das Stadtmuseum. Nach einem längeren Aufenthalt ging es zurück nach Dundee. Montags ging es Richtung Inverness (auch das Tor zu den Highlands genannt). Erster Stopp war in Pitlochry, einem klassischen Highland-Ort mit gemütlicher Atmosphäre, vielen kleinen Geschäften und schöner Umgebung. Nächster Halt war in Aviemore. Das Städtchen liegt im Nordwesten des Cairngorms National Parks und ist ein beliebtes Reiseziel, das im Sommer und Winter großartige Aktivitäten zu bieten hat. Im Touristenzentrum legten wir eine kurze Pause ein. Bevor es nach Inverniss ging, machten wir noch einen Stopp in Carrbridge und besuchten dort eine historische Steinbrücke.
Fortsetzung folgt
Unser Event „Wein, Weib, Männer, Gesang“ am 26.06. auf dem Weingut Teutsch ist ausverkauft.


