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9:30 Uhr Gesprächskreis mit Jörg Breitling
Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina sind seit vergangenem Sonntag zu Ende.
Auch wenn mich eher Fußball und Handball interessieren und ich nur ab und zu die Zusammenfassungen gesehen habe, hat mich eines doch sehr beeindruckt: die Abfahrt der Männer. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern rasen die Skifahrer den Hang hinunter. Für mich als Nicht-Wintersportler ist das kaum vorstellbar.
Jeder der einzelnen Fahrer hat dabei nur einen Gedanken: das Ziel im Tal so schnell wie möglich zu erreichen. Darauf ist alles ausgerichtet. Jeder Schwung. Jede Bewegung. Alles Training, alle Mühe und Entbehrung.
Dieses Bild erinnert mich an einen Vers aus der Bibel, in welchem Paulus an die Philipper schreibt: „Noch bin ich nicht am Ziel angekommen. Aber eins steht fest: Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen.“
(Philipper 3,13–14, nach Hoffnung für alle)
Auch mein Leben gleicht einer Fahrt auf ein Ziel zu. Die Frage ist nur: Welches Ziel habe ich vor Augen? Für Paulus ist das Ziel klar: die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Einmal ganz bei Gott zu sein. Dieses Ziel gibt seinem Leben Orientierung. Kraft und Hoffnung.
Ein großartiges Ziel, finde ich. Denn wenn ich das, die zukünftige Gemeinschaft mit meinem himmlischen Vater, im Blick habe, lebe ich schon jetzt hoffnungsvoller.
Weil ich weiß, dass mein Leben hier nicht vergeblich ist. Und ich mir gewiss sein darf: Dass er mit mir geht, und mich durchbringt.
Jörg Breitling