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Punktlandung
Vor wenigen Wochen ist die Transportschnecke unserer Pelletsheizung kaputtgegangen. Und plötzlich stand die Frage im Raum: Was nun? Der Monteur erklärte mir, dass zuerst alle restlichen Pellets aus dem Tank müssten – etwa drei Tonnen –, bevor er die Schnecke reparieren könne. Wir behalfen uns zunächst mit einem Provisorium. Gleichzeitig wusste ich: Ich musste die nächste Pelletslieferung – etwa 13 Tonnen – rechtzeitig bestellen. Bei bis zu vier Wochen Lieferzeit war das eine echte Herausforderung. Der Tank durfte nicht zu früh leer sein – sonst hätten wir frieren bzw. mit Pelletssäcken nachhelfen und von Hand einfüllen müssen. Aber er durfte auch nicht mehr voll sein – sonst hätte der Monteur nicht arbeiten können. Alles musste genau zusammenpassen. Und tatsächlich: Am Ende, bevor der Monteur kam, war der Tank fast leer. Den kleinen Rest schaufelten wir von Hand heraus. Und er konnte sofort mit der Reparatur beginnen. Und genau zwei Tage später, als die letzten Pellets verbraucht waren, kam auch schon der Lastwagen mit der neuen Lieferung. Eine echte Punktlandung. Und ich dachte: „Gott sei Dank!“ Und ich meinte es wirklich so. Denn: Es war für mich alles andere als selbstverständlich, dass alles so gelungen ist.
In der Bibel schreibt David in Psalm 31: „Ich aber, HERR, vertraue auf dich! Ich sage es ´und halte daran fest`: »Du bist mein Gott! Alle Zeiten meines Lebens sind in deiner Hand.“(Psalm 31, 15-16; NGÜ)
David hatte es so immer wieder erlebt: Meine Zeit, meine Sorgen, meine Versorgung – alles liegt in Gottes Hand. Das bedeutet nicht, dass immer alles reibungslos läuft.
Aber es bedeutet: Gott hat den Überblick. Er weiß, was wir brauchen – und wann wir es brauchen. Und manches Mal schenkt er solche „Punktlandungen“ wie bei der Pelletslieferung, die uns staunen lassen. Und sie erinnern uns daran: Wir sind nicht allein. Vielleicht stehen Sie gerade selbst vor einer Situation, die Sie nicht im Griff haben. Vielleicht fragen Sie sich, wie alles werden soll. Dann darf dieses Wort von David „Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.“(Psalm 31, 15-16; Luther) Mut machen. Und das Wissen: Gottes Timing ist immer gut.
Jörg Breitling