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Soziales

Theaterpädagogischer Workshop

Gymnasium stärkt Jugendlichen den Rücken Eines der wichtigsten Ziele von ZONTA ist es, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Dies ist der Grund...
von links: Nicole Behlert und Sebastian Schwarz, Theaterpädagogen, Martina Kühnemund, Präsidentin ZONTA Schwetzingen, Petra Presser, Projektleiterin ZONTA Prävention, Birgit Adam-Schulze, Vizepräsidentin ZONTA, Nele Göpfert, Schulpsychologin PG.Foto: ZONTA Schwetzingen

Gymnasium stärkt Jugendlichen den Rücken

Eines der wichtigsten Ziele von ZONTA ist es, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Dies ist der Grund warum in der vergangenen Woche zum ersten Mal ein zweitägiger theaterpädagogischer Workshop im Privatgymnasium Schwetzingen stattfand, der sich an die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse richtet.

Ziel des Programms ist es, Gewalt als Konfliktlösungsstrategie in Frage zu stellen und stattdessen respektvolles Miteinander, Empathie, Gleichberechtigung und Zivilcourage zu fördern. Der Workshop setzt auf praktische, interaktive Übungen statt trockener Theorie. In Rollenspielen, Improvisationen und Körper- und Wahrnehmungsübungen erarbeiten die Jugendlichen, wie Konflikte entstehen, welche Gefühle dahinterstecken und welche alternativen Handlungsmöglichkeiten es gibt. Durch regelmäßige Reflexionsrunden werden eigene Verhaltensweisen sichtbar gemacht und sichere Räume geschaffen, in denen Fehler als Lernchance gelten.

Lernziele

Für die Teilnehmenden stehen dabei zentrale Lernziele im Fokus: eigene Grenzen erkennen und ausdrücken, die Grenzen anderer respektieren, den Umgang mit Konflikten üben, Perspektivwechsel und Empathie fördern sowie Zivilcourage stärken und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien für Alltagssituationen üben. Begleitet wird der Workshop von einem erfahrenen theaterpädagogischen Team. Die Organisation und Finanzierung erfolgt durch den ZONTA Club Schwetzingen.

Prävention

Gewaltprävention ist für den ZONTA Club Schwetzingen ein sehr wichtiges Thema. Es ist ein großes Anliegen dafür zu sorgen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen gar nicht erst entsteht. Am effektivsten ist es, wenn Kinder und Jugendliche frühzeitig eine partnerschaftliche Einstellung zu Mädchen und Frauen entwickeln und sie als gleichberechtigt wahrnehmen. Denn die Ausübung von Gewalt ist ein Symptom patriarchaler Strukturen. Dazu müssen Präventionsprogramme in den Schulunterricht integriert werden – flächendeckend.

Baustein

Schulleitung und Lehrkräfte begrüßen das Angebot als wichtigen Baustein einer nachhaltigen Gewaltprävention: „Durch die praxisnahe Form gelingt es den Jugendlichen, reale Situationen besser zu erkennen, darauf zu reagieren und Unterstützung anzufordern“, so die Schulleitung. ZONTA ist ein internationaler Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortlichen Positionen, mit dem Ziel die Lebenssituation von Frauen und Mädchen zu verbessern, und zwar im wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Bereich. (red)

Erscheinung
exklusiv online
von ZONTA Club SchwetzingenRedaktion NUSSBAUM
18.05.2026
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