
Nach einem kräftezehrenden Wochenende mit drei Vorstellungen rund um den Nikolaustag ging für uns Säukübler wieder eine erfolgreiche Spielsaison zu Ende. Wenn man jedoch sieht und hört, wie begeistert doch unsere Theatergäste speziell im Spieljahr 2025 waren, dann ist auch rasch der ganze Stress, der sich während der 26 Probentage und insgesamt zehn Vorstellungen ab August ansammelte, vergessen. Dass allerdings das Qualitätsurteil unserer Gäste so positiv ausfiel, hatten wir nicht erwartet und war aufgrund unserer anfänglichen Skepsis doch überraschend. Der kurzweilige schwäbische Dreiakter hatte sich jedoch zum regelrechten Lachschlager entwickelt, woran natürlich auch unser hoch motiviertes Ensemble einen maßgeblichen Anteil hatte. Hinzu kamen als weitere Trumpfkarten ein gelungenes Bühnenbild, eine ansprechende Tischdeko, „special effects“ bei der Inszenierung und natürlich an allen Abenden ein Publikum, wie es besser nicht hätte sein können.
Begeistert waren am Sonntag nach dem Nikolaustag auch die zahlreichen Besucher, die zur Seniorenvorstellung in unser THterle gekommen waren. Bei Kaffee, Kuchen und auch Deftigem, das Sportheimwirt Georg auf der Speisekarte anbot, amüsierte sich unsere muntere Gästeschar, klatschte und lachte, wenn eine entsprechende Szene im Dreiakter „Wo zur Hölle geht’s zum Himmel?“ihr Zwerchfell kitzelte. Spendabel waren am Schluss der kurzweiligen Veranstaltung die höchst zufriedenen Gäste und füllten auch mächtig unser Säukübelschwein, sodass wir uns nach dem „Schlachten“ über einen in dieser Höhe noch nie erreichten Betrag freuen durften. Sage und schreibe 862,– € wurden aus dem Keramikschwein entnommen und spontan rundete unser TSV-Vorsitzender Thomas Trocha aus der eigenen Geldbörse auf 900,– € auf. Ein großes Dankeschön nochmals an unsere sonntäglichen Besucher sowie unseren TSV-Präsidenten. Der gesamte Erlös kommt in diesem Jahr unseren Säukübel-Ferkelchen zugute, die seit Ende 2023 aktiv sind und sowohl bei Veranstaltungen des TSV als auch der Gemeinde mit ihren Sketchen für Furore gesorgt haben. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde am kommenden Sonntag (11.1.2026) werden sie erneut im Unterhaltungsprogramm mit einem lustigen Sketch zu sehen sein. Laut Sina Stahl, Mitgründerin der noch sehr jungen Nachwuchsgruppe, soll das Spendengeld zum einen für die Ausstattung der jungen Mimen verwendet werden, zum anderen soll eine Überraschung im nächsten Frühsommer die bisher gezeigte Leistung des Säukübler-Nachwuchses würdigen.
Bedanken möchten wir uns nach Beendigung unserer Theatertage bei unserem Sportgaststättenwirt Georg und seiner Frau Zaklina, die uns nach jeder Vorstellung mit Getränken und einem leckeren Essen versorgt haben. Des Weiteren geht ein besonderer Dank an zwei Frauen, die uns während der Vorstellungsabende mit ihrer Backkunst verwöhnt haben: Isolde Rieger (Ehefrau von Ensemblemitglied Peter Rieger) und Irmgard Seitz (Mutter von Ensemblemitglied Helga Häcker). Schlussendlich dürfen wir uns bei allen Gästen bedanken, die eine unserer Vorstellungen besucht haben und auch im kommenden Spätherbst vielleicht erneut unser THterle aufsuchen, wenn es bei uns Säuküblern wieder heißt: Vorhang auf!
ham.


