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Theaterveranstaltungen in unserer Halle Ende März 2026 – Nachlese

Liebe Einwohnerschaft, liebe Besucherschar, am 28. und 29.06.26 wurde in unserer neuen Halle, zugunsten der Geschirrbeschaffung für die Küche, ein...

Liebe Einwohnerschaft, liebe Besucherschar,

am 28. und 29.06.26 wurde in unserer neuen Halle, zugunsten der Geschirrbeschaffung für die Küche, ein 2-Akter aufgeführt (Bilder dazu siehe 2. Titelseite).

Die Idee dazu stammte noch aus der Planungszeit für die Halle: Dietlinde Ellsässer hatte damals das Versprechen abgegeben, ein Theaterstück zu schreiben und Regie zu führen, sobald die Halle fertig ist.

Sie hat Wort gehalten und so folgten dem Aufruf nach Laiendarstellenden schlussendlich 13 Hemmendorferinnen und Hemmendorf.

Dietlinde konnte die hervorragenden Akkordeonisten Susie Stampfer und Mathias Guischard aus Bodelshausen für die musikalische Begleitung durch das Stück gewinnen.

Geprobt wurde ab Dezember 2025 immer montagabends und ab Mitte Februar zusätzlich samstags in der Zeit zwischen 10.00 und 16.00 Uhr.

Im 1. Akt ging es darum: „A Halle muss her“.

Von allerhand unterschiedlichen Einheimischen wurde im „Sportheim“, so auch das Bühnenbild, über das Für und Wider heftig debattiert, natürlich in markantem, schwäbischem Dialekt. Eine Nordic-Walking-Gruppe und das zufällig gestrandete Musiker-Duo stoßen zur Runde und es werden visionäre Nutzungskonzepte erdacht. Gespickt war der Akt mit gelungenen Gesangs- und Choreographie-Einlagen der Akteure, unterstützt vom Akkordeon-Duo.

Am Ende waren sich alle einig: A Halle muss her!!

Das Thema des 2. Aktes wurde bereits am Ende des Ersten angekündigt: „Der Schatz im Nonnenwald“, den es der Sage nach offensichtlich tatsächlich gab.

Das Bühnenbild verwandelte sich zu einer Registrierungsstelle für die Schatzsuche, am Eingang in den Nonnenwald.

Ein bunter Mix aus Western-Parodie im schwäbischen Dialekt entstand. Allerhand unterschiedliche Figuren und Charaktere hatten eifriges Interesse, per Grabungslizenz diesen Schatz für sich zu finden und zu beanspruchen. Verbrüderung und Distanzierung wechselte unter den Schatzinteressierten. Niemand davon wusste allerdings, um welchen Schatz es sich eigentlich handelt. Waren es päpstliche Juwelen, Golddukaten, Samen für den inneren Wandel oder gar eine Formel für den Weltfrieden?

Am Ende waren alle sichtlich überrascht und ergriffen, was sich in der dann doch gefundenen Schatzkiste Wundersames verbarg:

Ein Spiegel, ja, ein Spiegel. Wer hineinschaut, sieht sich, den größten Schatz, den man für sich entdecken kann. Denn jeder, der aus dem Spiegel herausschaut, ist in der Lage für sich den größten Schatz, nämlich er selber, zu entdecken.

Alle Grabungsinteressierten waren sich einig: „Wir sind der Schatz.“ Auch der Häuptling der 17 Stämme war sichtlich erleichtert, dass somit mit keinerlei missgünstigen zukünftigen Begehrlichkeiten unter den Stämmen zu rechnen war.

Das Stück hatte im Wesentlichen einen Touch von einem Musical, aufgrund der umwerfenden Musik- und Gesangseinlagen sowohl im 1. als auch im 2. Akt.

Nach beiden Aufführungen durften sich die Akteure in einen Applausrausch der Besucher entführen lassen, das war echt gigantisch.

Aber auch hinter den Kulissen brauchte es viele helfende Hände:

- Bewirtet wurden die Aufführungen vom Kultur- und Förderverein e.V.

- Die Bühnenbilder gestaltete Michael Mauser.

- Hannes und Gerhard Schmeckenbecher bereiteten die Kulissenwände auf.

- Beim Auf-, Ab- und Umbau der Bühnenbilder waren Gerhard Schmeckenbecher, Hubert Maier und Michael Mauser jun. die treibenden Kräfte.

- Gefilmt wurde das Stück am 2. Aufführungsabend von Jürgen Zehmann.

- Luca Kahland hat sich der Mikrofontechnik im Vorfeld und an den Aufführungen fachmännisch angenommen.

- Danke auch an die 3 bzw. 4 Musiker vom Musikverein Hemmendorf, Johannes Ellsässer, Jörg und Resi Seyboldt und Volkmar Raidt. Sie haben mit ihren zackigen Marschmusikbegleitungen die beiden Akte jeweils eröffnet und im ersten Akt zusammen mit den Akkordeonisten für markante Musikeinlagen gesorgt haben.

An all diese und an die Laiendarsteller*innen ein herzliches Dankeschön für diesen mega-schönen, ehrenamtlichen Einsatz für unsere Halle.

Thomas Braun - Ortsvorsteher

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Amtsblatt der Stadt Rottenburg am Neckar, Ausgabe Dettingen, Frommenhausen, Hemmendorf, Schwalldorf
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