Es war ein Tag wie aus dem Drehbuch für die Jugendgruppe „Die Bottwar Helden“ des Umwelt- und Gewässerschutz Oberstenfeld. Am vergangenen Donnerstag legten sieben hoch motivierte Jungen am Ufer der Bottwar ihre offizielle Sachkundeprüfung zum Junior-Gewässerschützer ab – und krönten den Tag mit einem ganz besonderen Fund.
Anstatt im Klassenzimmer zu sitzen, absolvierte die Truppe unter Leitung von Einsatzleiter Markus Kronenwett eine taktische Gelände-Analyse am Fluss. Die Teilnehmer lernten, die Strömung zu lesen, ökologische „Rote Zonen“, wie Brutplätze zu erkennen und Gefahren beim Magnetangeln richtig einzuschätzen. Danach füllte jeder Prüfling konzentriert seinen schriftlichen Sachkundenachweis auf dem Klemmbrett aus.
Das absolute Highlight folgte beim anschließenden Praxistest: Mit einem speziellen Übungsmagneten (Magnetar Cube) durfte jeder Teilnehmer erste Pendelübungen absolvieren und nach Metall fischen. Die Jungs waren zu 200 Prozent bei der Sache und extrem aufgeregt, als das Seil plötzlich spannte. Der sensationelle erste Fund der Gruppe: Ein Smartphone vom Grund der Bottwar!
Dieser Fund war der perfekte Praxisbeweis für die gerade abgelegte Prüfung. Markus Kronenwett lobte das vorbildliche Verhalten seiner Truppe: „Wir hatten in der Theorie genau diesen Fall besprochen. Die Jungs wussten sofort: Das ist eine Fundsache oder eventuell Beweismaterial. Wir haben den Fund gesichert und übergeben das Smartphone selbstverständlich vorschriftsmäßig an das Ordnungsamt.“
Dieses Pilotprojekt beweist eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau Jugendarbeit und Umweltschutz hier verknüpft werden. Oberstenfeld untermauert damit seinen Status als Heimat des Magnetangelns und erster Ansprechpartner für dieses Hobby. Markus Kronenwett, der aus den Medien als führender Experte in Deutschland bekannt ist, steht Interessierten gerne zur Verfügung.
Weitere Infos über das Magnetangler Museum: www.magnetanglermuseum.de


