
Angesichts des Tempos, mit dem manche Läuferinnen und Läufer den 5-km-Brunnenlauf bewältigten, konnte man sich schon fragen, ob es sich noch um einen Lauf oder schon um einen Tiefflug handelte. Allen voran unsere beiden Tagessieger Kathleen Heine und Louis Stadtherr, die die Strecke in 20:51, bzw. 19:04 Min. bewältigten. Das war bei diesen Temperaturen phänomenal! Unseren Glückwunsch für den Gesamtsieg über die 5-km-Strecke.
ABER: Unser Respekt gilt ALLEN Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich an den Start begaben und durchgehalten haben. Dazu gehört auch unser Bürgermeister Hakan Günes, der es sich auch in diesem Jahr nicht hat nehmen lassen, am Brunnenlauf teilzunehmen.
Der eine oder die andere mag sich vielleicht fragen, warum die 5-km-Strecke Brunnenlauf heißt, wo doch weit und breit kein Brunnen war, an dem man seinen Durst hätte löschen können. Die Verpflegungsstelle nach ca. 3 km darf man nicht zählen. Das kommt noch aus der Zeit, als der Dünen- und Brunnenlauf auf dem Lège-Cap-Ferret-Platz gestartet wurde. Da steht bekanntermaßen der Brunnen, der dem Lauf seinen Brunnen gab.
Zugegeben, der Start und das Ziel zusammen mit dem Brunnenfest, das von allen Abteilungen der TG Sandhausen bestritten wurde, hatte auch sehr viel Charme. Zu den allerbesten Zeiten spielte sogar eine Band dort. „Ob wir von der Lauf- und Ski-Abteilung so etwas wieder hinbekommen, steht in den Sternen“, zweifelt Thomas Schulze, der Verantwortliche des Laufs.
Man muss aber eines bedenken. Erst die Verlegung des, bzw. der Läufe in das Walter-Reinhard-Stadion ermöglichte die Umsetzung einer langen gehegten Idee. Nämlich die Durchführung der Bambiniläufe. Sie stellen ein unheimlich belebendes Element dar, das keiner der Verantwortlichen mehr missen möchte.
(wird fortgesetzt)


