
Am Samstagabend, den 21.03.26, zog ein vielstimmiges Tierkonzert durch die Aula. Unter dem Motto „Tierisch …“ präsentierten Schülerinnen und Schüler MuKS Östringen ein breit gefächertes Programm, das von klassischen Zwischenspielen bis hin zu modernen Arrangements reichte.
Den Auftakt bestritten Chase Freeman am Klavier mit „Manege frei“ von Daniel Hellbach, gefolgt von Maria Konjaew an der Gitarre mit „Tanzende Katzen“ von Krisztina Groß.
Der Konzertabend zeigte eine beeindruckende Bandbreite: Violinen-Ensembles (Luise Urbanski, Tom Jörgens) spielten „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, „Die Vogelhochzeit“ und „Der Kuckuck und der Esel“ nach Arrangements von M. Radanovics. Tom Jörgens setzte später mit „La Cucaracha“ einen stilistischen Kontrast, begleitet von einer geschliffenen Klavierbegleitung.
Die Blockflötenschülerinnen Felicitas Rösch und Sophia Marterer boten ein Tierwaldszenario mit Stücken wie „Alle Vögel sind schon da“, „Wenn ich ein Vöglein wär“ und „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“.
Zwei weitere Blockflöten-Ensembles mit Maja Amler, Annabell Six, Mina Werner und Emilia Fertig, Vivienne Fuchs, Elisa Zink, sowie Maximilian Keller am Akkordeon brachten eine bunte Mischung aus Frühlingsmelodien, Tierwelt-Sounds und volkstümlichen Stücken auf die Bühne, unter anderem „Esel Pit“, „Ein Vogelkind geht schlafen“, „Getümmel auf der Frühlingswiese“ und „Der Eisbär“.
Die Sequenzen von Mathilda Wagner, Violine mit „Chicken-Rag“ von Andrea Holzer-Rhomberg, Elisa Stober, Klavier „Die Bachstelze“ von Friedrich Burgmüller, Audrey Tjoeng, am Klavier „Kleiner Vogel“ von Alexander Tansmann, Chase Freeman, Jana Schick, Angelika Grassel, Dorothea Mayer, am Gesang mit „Abschiedslied der Zugvögel“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und Jana Schick, Valeria Stimatini, Angelika Grassel, Christiane Hoffmann „Das Ährenfeld“ (Wiesenbewohner) aus Mendelssohn-Bartholdy bereicherten den Abend mit zarten Violin- und Klavierklängen sowie ansprechenden Gesangseinlagen. Die Stücke reichten von lyrischen Vogelmotiven über rhythmisierte Rag-Kompositionen bis zu stimmungsvollem Mendelssohn-Repertoire und boten einen harmonischen Abschluss des ersten Teils des „Tierischen Konzertes“.
Antonia Sahiti interpretierte nach der Pause „Die Forelle“ elegant an der Violine, und Yvonne Thome setzte mit „Memory“ aus Cats eine klingende Brücke zum Musical-Genre.
Zwischendurch boten Solistinnen und -solisten, darunter Linnea Kirscht an der Viola und Eva Sailer an der Querflöte, sowie Nathan Halwa Gosal am Violoncello, abwechslungsreiche Interpretationen mit Auszügen aus „Schwanensee“.
Gekonnt stimmte daraufhin Emily Lauda Halwa „Black Horse Troop“ an der Viola an.
Arthur Hoffmann sang „Lob des hohen Verstandes“ von Gustav Mahler, unterstützt von einer klaren Diktion und feiner Phrasierung. Robert Heiduk interpretierte das Fagott-Stück „L’apres-midi d’un dinosaur“ von Gordon Jacob mit präziser Artikulation und stilistischer Sicherheit. Liam Grub bot mit der Oboe bei „Le trois Souris“ von Jaques Leclair eine verspielte, transparente Klangfarbe und gute Tempoführung.
Valeria Stimatini und Dorothea Mayer ergänzten den Abend als Gesangduo bei Rossinis „Das Katzenduett“ mit ausdrucksstarker Partnerschaft.
Vor dem letzten Beitrag des Abends dankte der Schulleiter den mitwirkenden Schüler*innen für ihre tollen Darbietungen und den Lehrkräften für die punktgenaue Vorbereitung. Vielen Dank gebührte ebenso der Kunstlehrerin Frau Jungk und ihrer Kunstklasse für die eindrucksvollen Bühnenbilder, die die tierischen Motive visuell erlebbar machten.
Insbesondere galt sein Dank Frau Thäter für die Idee und Organisation des „Tierischen Konzerts“.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war zum Abschuss eine eindrucksvolle gemeinsame Gesangseinlage eines großen Ensembles der Gesangsklassen der MuKS, darunter Chase Freeman, Jana Schick, Angelika Grassel, Dorothea Mayer, Jana Schick, Marie-Luise Schwerdel, Valeria Stimatini, Yvonne Thome, Annette Becker, Lara Bechtold, Lena Freund, Chiara Kind und Karl Pfeffer mit „Everbody wants to be a Cat“.
Der Abend ließ keine Wünsche offen: von sphärischen Klavierklängen über rhythmische Flötenpassagen bis hin zu Klangfarben des Violoncellos. Das Programm bot eine gelungene Verbindung aus Spaß, Können und gemeinschaftlichem Musizieren. Der Beifall zeigte, wie engagiert und begeistert die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Publikum mitgenommen haben.
Wir wünschen schöne Ostern!