
Notschrei. Beim Biathlon FESA Alpencup am vergangenen Wochenende hat Tim Nechwatal mit einem bemerkenswerten Erfolg auf sich aufmerksam gemacht.
Der Biathlon FESA Alpencup ist eine der wichtigsten Nachwuchsserien des Europäischen Ski- und Snowboardverbands. Athletinnen und Athleten aus mehreren europäischen Ländern nutzen die Rennen, um internationale Erfahrung zu sammeln und sich im direkten Vergleich mit der Konkurrenz zu messen. Doch auch abseits dieser Rennserie gilt es für Tim Nechwatal und seine Altersklasse, sich ab dieser Saison im Feld der Herren zu behaupten. Der Weltverband IBU hatte das letzte Juniorenjahr gestrichen.
Tim Nechwatal hatte bereits am Samstag mit einer soliden Leistung im Einzelrennen überzeugt, leider verhinderten zwei Schießfehler zu viel eine Platzierung auf dem Podest.
Am Sonntag startete Tim Nechwatal als Zweiter in das Sprintrennen. Läuferisch präsent und mit einem konzentrierten Schießen legte er eine Zeit vor, die zunächst als Richtwert für das Feld diente. Besonders am Schießstand zeigte er sich stabil: Ein fehlerfreies Liegendschießen und lediglich eine stehen gebliebene Scheibe im Stehendanschlag, verschafften ihm eine gute Ausgangsposition.
Die Entscheidung blieb dennoch bis zum Schluss spannend. Mehrere Konkurrenten lagen, bei gleichen Schießergebnissen, auf den Zwischenzeiten nur wenige Sekunden hinter Tim Nechwatal. Erst als die letzten Starter im Ziel waren, stand fest, dass seine Zeit Bestand haben würde. Der Vorsprung war knapp, aber verdient – ein Ergebnis, das seine konstante Entwicklung in dieser Saison unterstreicht.
„Ich freu mich riesig, dass ich mich auf meiner Heimstrecke so präsentieren konnte! Heute hat mal wieder alles gepasst: das Wetter, die Strecke, meine stabile Schießleistung und die Skiauswahl. Ganz besonders habe ich mich über die vielen Fans an der Strecke und im Stadion gefreut!“, so Tim Nechwatal nach der Siegerehrung.


