
Einladung
Zwischen Zweifel und Zuversicht: Glaube als Weg in die Realität
Im Gespräch über Glauben, Gesellschaft und persönliche Erfahrungen wird schnell deutlich: Für viele ist Religion längst kein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens mehr. Umso spannender ist die Frage, wie Tobias Haberl den Glauben für sich (wieder) entdeckte – und welche Bedeutung er gewonnen hat.
Ein zentraler Punkt ist dabei die persönliche Annäherung an Gott. Was führt dazu, dass der Glaube plötzlich Relevanz gewinnt und den Menschen gerade aus engen Zuschreibungen befreit.
Für viele Gläubige ist der Glaube eng mit dem Verständnis von Freiheit verbunden. Er kann Halt geben, ohne einzuengen, Orientierung bieten, ohne vorzuschreiben. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was Menschen davor bewahrt, entweder in Überheblichkeit zu verfallen oder angesichts der Weltlage zu verzweifeln.
Auffällig ist auch, dass Glaube häufig als naiv abgetan wird. Dem widersprechen jedoch zahlreiche persönliche Erfahrungen: Für Haberl ist er gerade kein Rückzug aus der Realität, sondern ein bewussterer Zugang zu ihr. Gebet spielt dabei eine zentrale Rolle – nicht nur als religiöse Pflicht, sondern als Form der Reflexion, des Innehaltens und der Beziehung.
Die Frage nach der Vereinbarkeit von Glauben und Denken kann man einem Journalisten nicht absprechen. Wie geht das zusammen?
Im Gespräch mit Tobias Haberl werden Themen dieser Art auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen angesprochen.
Eintritt frei.
Hubert Keßler