Zum Abschluss der Wettkampfsaison konnten sich die Langläufer der SZ Calmbach noch einmal sehr gut in Szene setzen. Ein gelungenes Wochenende boten die Deutschen Meisterschaften im Skilanglauf, die von der SC Zwiesel im Hohenzollernskistadion direkt am Arbersee ausgetragen wurden. Vom Teamsprint, über den Massenstart, bis hin zum Vereinsstaffellauf war an allen drei Tagen hochklassiger Sport mit einigen Nationalläufern sowie beste Unterhaltung bei perfektem Wetter angesagt. Nachdem die starke Damenmannschaft schul- und krankheitsbedingt passen musste, war mit Maxim Haddou, Christoph Ohngemach und Alexander Elsenhans ein reines Männertrio am Start. Im Teamsprint präsentierte sich mit Maxim und Christoph ein ausgeglichenes Duo.
Jeweils vier Runden à 1,1 Kilometer mussten in der Freien Technik bewältigt werden. Am Ende belegten beide als zweitbeste Mannschaft vom Skiteam BaWü einen guten 16. Platz. Tags darauf wurden die Deutschen Meister auf der Langdistanz im Massenstart in der klassischen Technik ermittelt. Die Skier waren von den Landesverbänden mit Einheitswachs präpariert, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Maxim als ehemaliger Biathlet zeigte in der ungeliebten klassischen Technik über 20 Kilometer sein großes Kämpferherz und wurde auf Platz 44 der besten deutschen Jugendläufer gewertet. Christoph hatte zwar etwas Stumpf in der Abfahrt, belegte aber trotzdem einen sehr guten 24. Platz. Alexander hatte auf der schweren 2,5-Kilometer-Runde zwölf Runden zu absolvieren. Als Doppelstockspezialist konnte er sich mit den langen Anstiegen nicht so recht anfreunden und belegte trotzdem noch einen beachtlichen 28. Rang. Sieger war hier das deutsche Aushängeschild im Männerlanglauf: Friedrich Moch, vom WSV Isny. Am Schlusstag war dann die Vereinsstaffel angesagt. Maxim als Startläufer übergab nach einem tollen Lauf, trotz schlechter Startposition, bereits im vorderen Drittel der 38 gestarteten Teams. Auch Christoph hatte im Abschlussrennen noch einmal viel Zug drauf und konnte sein Team als Jugendläufer weiter im vorderen Bereich des Männerfeldes halten. Auch Alexander wuchs regelrecht über sich hinaus und konnte noch im Zieldurchlauf zu der eigentlich besten Mannschaft Baden-Württembergs, dem SV Kirchzarten, aufschließen. Auch seine Abschlussrunde forcierte er weiter und erzielte mit seinen Vereinskollegen einen unerwarteten und hervorragenden elften Platz. Damit war das Calmbacher-Team das beste Team aus Baden-Württemberg und immer wieder sagten alle drei voller Freude: und wir sind vor Kirchzarten. Mit der Zeit von 37:00 Minuten über dreimal fünf Kilometer wurde ein Top-Ten-Platz hier um 0,9 Sekunden verfehlt. Ein toller Abschluss einer langen Saison. (mk)


