So nah war der SV 98 Schwetzingen unter Trainer Behcet Öztürk noch nie an einem Sieg, der aufgrund der größeren Spielanteile besonders im zweiten Spielabschnitt gerechtfertigt gewesen wäre. Doch am Ende blieb wieder einmal der Ertrag aus und man musste sich auf Schwetzinger Seite mit einem 0:0 zufriedengeben.
Für den SV 98 war der Ausgang nicht Fisch und nicht Fleisch im Bemühen den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren. Beide Mannschaften begannen verhalten und so waren die ersten 30 Minuten ohne große Höhepunkte und Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Vor dem Seitenwechsel nahm das Spiel noch einmal Fahrt auf. Der Schwetzinger Torhüter Julian Lubaczewski, der zum ersten Mal in der Startelf stand, hielt mit einer spektakulären Parade seine Mannschaft im Spiel (43.). Ein schneller Angriff von Paul Ahresns über rechts fand nicht den erwünschten Abschluss (44.). Nach dem Seitenwechsel übernahm der Gastgeber klar die Initiative. Ahrens (65.) und der eingewechselte Kajally Nijie ließen Chancen liegen (75.).
„Wir haben zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht und dem Gegner unnötig in die Karten gespielt“, fand der spielende SV-98-Coach, trotz gutem Spiel seiner Mannschaft noch ein Haar in der Suppe. Der Schwetzinger Mannschaft merkte man nun sichtlich an, dass sie aus dieser Begegnung unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollte. Doch auch die Gegenstöße blieben wieder einmal nicht mit dem nötigen Erfolg gekrönt.
Direkt nach Spielende richtete der SV-98 -Präsident Matthias Filipp tröstende Worte an die auf dem Boden liegenden unglücklichen Spieler des SV 98. „Ihr habt heute meiner Meinung nach das beste Spiel in diesem Jahr gezeigt und das wollen wir auch mit einer Zusatzprämie belohnen“, was die Gesichter bei den Schwetzinger Spieler wieder aufhellen ließ. Ein Positives sei noch vermeldet. Der SV98 hat die rote Laterne wieder an die Mannschaft von Türkspor Eppingen zurückgegeben. Fazit: Die SV-98-Anhänger bekommen, zwar derzeit nicht die gewünschten Ergebnisse präsentiert, aber es macht dennoch großen Spaß der Mannschaft zuzuschauen, wie sie sich jeder einzelne in bisher jeder Partie richtig reinhaut und alles gibt. (lf)