Radtour wie bereits angekündigt an Fronleichnam Do., 4. Juni. Treffpunkt ist 10.30 Uhr am Kirchplatz.
Hallo Radlfreunde
Zuerst geht es über den Grötzinger Baggersee in den Oberwald. Nach einem kurzen Abstecher am Oberwaldsee und dem Tierpark geht es zum EKS 'Zwitscherstube'.
Rückfahrt dann über die Hohenwettersbach und Thomashof ins Pfinztal.
www.komoot.com/de-de/tour/2997156911 44 km 360 hm
Zur eigenen Sicherheit radeln wir mit Helm.
Radel-Gäste herzlich willkommen.
Tourführer Joachim
Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet die Tour am darauffolgenden Sonntag statt (Start dann um 12:00 Uhr)
Radausflug im Wonnemonat:
Eine Tour voller Naturhighlights und Storchenidyll
Im Mai nutzten die Jöhlinger Radfahrer den „Wonnemonat“ gleich für zwei gemeinsame Touren. Eine davon führte uns auf einer abwechslungsreichen Strecke von Jöhlingen über die Störche nach Rheinhausen und schließlich zur Insel Rott.
Unsere Tour begann mit der Radfahrt nach Blankenloch, von wo aus wir mit dem Zug nach Waghäusel weiterreisten. Hier startete die offizielle Route. Vorbei an der Eremitage Waghäusel mit ihrem Demokratiedenkmal ging es entlang der alten B 36, mit Blick auf das beeindruckende Naturschutzgebiet Wagbachniederung. Die weiten Röhrichtflächen und die Reste des einst größten Moores in der Rheinaue boten ein erstes Naturerlebnis.
Ein besonderes Highlight waren die Storchenkolonien am Rheindamm: Kaum ein Baum, der nicht von einem oder sogar mehrstöckigen Nestern gekrönt war. Zu unserer Freude konnten wir auch schon einige Jungstörche beobachten. Weiter führte uns der Weg am Kernkraftwerk Philippsburg vorbei durch die Naturschutzgebiete Altrhein-Elisabethenwörth, Saalbachmündung und zum Baggersee Insel Rott. Die malerische Pappelallee am Rhein, der Altrhein bei Leopoldshafen und die Rückfahrt über Blankenloch nach Weingarten rundeten die Tour ab. Hier gönnten wir uns ein verdientes italienisches Eis.
Der krönende Abschluss war eine gemütliche Hocketse unter der Pergola bei Birgit und Micha. Am Ende des Tages zeigte der Tacho stolze 98 Kilometer – eine gelungene und unvergessliche Radtour!
Unsere 4-Täler-Tour, die zweite im Mai:
Ein Radabenteuer durch Neckar-, Sulm-, Brettach- und Kochertal
Es war ein perfekter Tag für eine Radtour – die Sonne schien, die Luft war frisch, und wir freuten uns auf unsere 4-Täler-Tour durch das Neckar-, Sulm-, Brettach- und Kochertal. Mit dem Zug fuhren wir von Jöhlingen nach Heilbronn, wo unser Abenteuer begann.
Mit 13 Teilnehmern waren wir dieses Mal eine große Truppe. Besonders freuten wir uns, endlich „unseren“ Markus mit Gabi als Teilnehmer zu begrüßen.
Los ging’s erstmal eine Strecke entlang dem Neckar.
Nach einigen Kilometern überraschte uns ein riesiges, leuchtend lila Mohnfeld unweit der Erlenbacher Mühle – ein atemberaubendes Naturschauspiel, das uns sofort in seinen Bann zog. Weiter ging es durch grüne Felder und blühende Wiesen und durch beschauliche kleine Ortschaften vorbei unterhalb der Burg Weibertreu und deren historischen Mauern.
Gerhard ließ uns teilhaben an seinem Wissen über die Geschichten aus vergangenen Zeiten.
Weiter führte unser Weg zum Kloster Sulzbach, einem Ort der Stille und Besinnung, bevor wir am Breitenauer See entlangfuhren. Der See, ein beliebter Bade- und Stausee, lud mit seinem glasklaren Wasser und den umliegenden Wiesen zum Verweilen ein. Hier und da dachten wir: Wäre es nicht verlockend, einfach die Räder abzustellen und eine Abkühlung zu wagen? Doch die Tour war noch lang – also weiter!
Über den Brettacher Radweg rollten wir weiter, bis wir die historische, gedeckte Brettacher Holzbrücke erreichten. Ein kleines, aber feines Highlight: Die Brücke ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint.
Nach so vielen Eindrücken war eine Pause mehr als verdient. Der Küffner Hof erwies sich als perfekter Einkehrort: Gemütliche Sitzplätze, freundliche Bedienung und – vor allem – ein köstliches, üppiges Essen, das unsere Krafttanks wieder auffüllte. „Wir hätten glatt sitzen bleiben können“, war unser einhelliger Tenor. Doch die Neugier auf das, was noch kommen sollte, war größer.
Weiter ging es vorbei am Segelflugplatz Degmarn – ein Ort, an dem die Träume vom Fliegen greifbar scheinen. Wir überquerten die Kocherbrücke und folgten dem Neckarradweg Richtung Heilbronn. Hier zeigte sich eine ganz andere Seite der Region: der Industriehafen Heilbronn, ein Ort des Aufbruchs und der Moderne.
Ein weiteres Highlight: die Wassertreppe im Neckaruferpark. Ein technisches Kunstwerk, das das Wasser des Neckars in kaskadenartigen Stufen hinabfließen lässt.
Vorbei am futuristischen Gebäude der Experimenta Science Center ging es schließlich zurück zum Bahnhof Heilbronn. Von hier aus traten wir die Rückfahrt nach Jöhlingen an – mit 80 Kilometern auf dem Tacho und unzähligen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck.
Ein besonderer Dank geht an unsere Tourguides Gerhard und Joachim, die mit ihrer akribischen Planung und zielsicheren Führung durch unbekanntes Terrain diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Ohne sie wäre diese Tour nicht möglich gewesen!


