Beim November-Heimatabend waren die Mitglieder der Kirwegesellschaft zu Gast in den Heimatstuben. Die Stüb´ler, ein Großteil davon war in den vergangenen Jahrzehnten selbst Teilnehmer der Kirwetradition, hatten sich intensiv darauf vorbereitet und da war es nicht verwunderlich, dass ein kleines „Battle“ (Wettstreit) entstand über die Regularien von einst und heute.
Während der Begrüßung fand eine Musterung statt, die mit „Strafschoppen“ in flüssiger Form belegt werden musste, da der „Bäcker“ die notwendigen Utensilien wie Kamm, Taschentuch und Taschenmesser nicht ordnungsgemäß bei sich trug. Sofort sprang der Funke über und brachte die Gesellschaft zum Lachen und jeder war froh, dass er nicht der Auserwählte der Musterung war.
Über den Abend verteilt intonierte das Musikerduo ausschließlich alte Kirwelieder wie den Reitermarsch oder Drunten im Tale, das von den Gästen gesanglich großartig unterstützt wurden.
Ganz gespannt lauschten die „Kirweleut“ den Anekdoten von früher die so manche Erinnerungen weckten. „Die G´schicht isch jo von meim Großvadder“, war zu hören und mit einem lachenden Gesicht quittiert.
Ein großartiger Abend ging in den frühen Morgenstunden zu Ende.
Wir wünschen der Kirwegesellschaft für die Zukunft viel Erfolg, denn Tradition soll weiterleben und der Gesellschaft eine Freude bereiten.
Ihre Heimatstübler
Text: Schriftführer


