
Mit der Biografiearbeit im Lebenshaus die Zusammenhänge im Lebenslauf besser verstehen und daraus lernen.
Wir stehen heute vor der Chance, nach dem Eintritt in den Ruhestand, viele Jahre gut zu erleben und frei gestalten zu können, trotz evtl. körperlicher Einschränkungen. Darauf können wir uns vorbereiten. Oft lassen wir uns mehr oder weniger bewusst von Glaubenssätzen, einem veralteten Selbstbild oder anderen Blockaden ausbremsen. Für das freudvolle Älterwerden gilt, wie für das ganze Leben: Wir selber sind unseres Glückes Schmied! Mit der Biografiearbeit im Lebenshaus bekommen Sie ein grundlegendes Verständnis für das Leben und seine tiefen Zusammenhänge. Sie lernen die typischen Entwicklungsthemen und Krisenpunkte kennen und erfahren, dass es ab einem bestimmten Alter Zeit wird, Frieden zu schließen mit der eigenen Vergangenheit, die Erwartungen an die Eltern und die erwachsenen Kinder loszulassen und sich auf die eigenen unerfüllten Herzensthemen zu besinnen. Jetzt können ihnen neue Kräfte zuwachsen – jetzt kann ein freudevolles Älterwerden in Demut und Dankbarkeit gelingen.
In Deutschland erkranken im Laufe eines Jahres etwa 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Demnach gehört sie zu der häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankung. Depressionen haben unterschiedliche Facetten und treten in jedem Alter auf.
Im Jahr 2025 wurde die Walzbachtaler Initiative gegen Depression gegründet, als Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinde Walzbachtal und dem Förderverein für caritativ-diakonische Dienste e.V. Walzbachtal-Jöhlingen (Caridia).
Diese Initiative möchte die Öffentlichkeit über die Depression als Krankheit und den Umgang damit informieren und Hilfemöglichkeiten aufzeigen, da Depressionen gut behandelt werden können.
Damit sollte auch einer noch immer bestehenden Tabuisierung entgegengewirkt werden und Angebote für Betroffene und Angehörige sichtbarer werden.
Wir laden ein zur Eröffnungsveranstaltung
Depression verstehen: Ursachen und Behandlung
Referent: Prof. Dr. Heiko Graf, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe
Zeit/Ort: Mittwoch, 11. März 2026, um 19:00 Uhr im kath. Gemeindehaus Jöhlingen (Martinussaal), Bahnhofstr. 74.
Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Özcan und in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Karlsruhe Land – Außenstelle Walzbachtal statt.