Am 25. August um 16.30 Uhr treffen sich Elisabeth Sauer vom Kreisseniorenrat des Rhein-Neckar-Kreises e.V. in Kooperation Generationenbüro Schwetzingen und Kerstin Schleser von der Hospizgemeinschaft Schwetzingen auf dem Schwetz-Bänkl in Schwetzingen, um über das bedeutsame Thema der ambulanten hospizlichen Begleitung am Lebensende zu sprechen.
Dabei geht es um die Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige, die von hauptamtlichen Fachkräften mit Palliativ-Care-Zusatzqualifikation und qualifizierten Ehrenamtlichen geleistet wird. Diese Begleitung findet zu Hause, im Krankenhaus oder in stationären Pflegeeinrichtungen in Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt statt. Die Helferinnen und Helfer kommen mit Zeit zu den Betroffenen, stellen sich auf die individuellen Bedürfnisse ein, hören zu, halten aus, unterstützen die Angehörigen und schaffen Freiräume, um zu entlasten. Sie tragen Hoffnungen, Ängste, Freude und Verzweiflung mit – unabhängig von Herkunft, Weltanschauung oder Religion – und unterliegen der Schweigepflicht. Der Einsatz ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Außerdem bietet die Hospizgemeinschaft Schwetzingen Trauerangebote wie den offenen Trauertreff und Einzeltrauerbegleitungen an, um Menschen nach einem Verlust zu unterstützen.
Auf dem Schwetz-Bänkl wollen Elisabeth Sauer und Kerstin Schleser auch den Fragen nachgehen, wann der richtige Zeitpunkt für eine frühzeitige Sterbebegleitung ist, was es bedeutet, von einem Kind Abschied zu nehmen, und wann und wie man das Angebot einer Trauerbegleitung in Anspruch nehmen sollte. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen dabei zu sein, an diesem Gespräch teilzunehmen, Fragen zu stellen und sich über diese wichtigen Themen zu informieren. (red)