Der FC 08 Neureut musste sich im Auswärtsspiel bei der Sportgemeinschaft Karlsruhe trotz großer Moral und einer starken kämpferischen Leistung knapp mit 3:5 geschlagen geben. Besonders bitter: Bis kurz vor Schluss durfte sich Neureut berechtigte Hoffnungen auf einen verdienten Punktgewinn machen, ehe zwei späte Gegentreffer die Partie doch noch zugunsten der Gastgeber entschieden.
Die Gäste erwischten einen perfekten Start in die Begegnung. Bereits in der 10. Minute brachte Max Linster den FC 08 Neureut mit 1:0 sehenswert in Führung. Die Antwort der SG Karlsruhe ließ jedoch nicht lange auf sich warten – in der 15. Minute fiel der Ausgleich zum 1:1.
Nur wenig später sorgte Nicolas Willimsky für den Höhepunkt des Spiels: Mit einem sensationellen Distanzschuss aus der eigenen Hälfte überraschte er den gegnerischen Keeper und brachte Neureut erneut in Front. Die Gastgeber zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und drehten die Partie bis zur Pause durch Treffer in der 34. und 37. Minute auf 3:2.
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Neureut mit großem Einsatz gegen die drohende Niederlage. In der 52. Minute verwandelte erneut Nicolas Willimsky einen Foulelfmeter sicher zum verdienten 3:3-Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten.
Lange sah es danach aus, als könne sich der FC 08 Neureut für seinen couragierten Auftritt mit einem Punkt belohnen. Doch in der Schlussphase schlug die SG Karlsruhe noch zweimal eiskalt zu: In der 88. und 90. Minute erzielten die Gastgeber die entscheidenden Treffer zum 5:3-Endstand.
So blieb dem FC 08 Neureut am Ende trotz einer starken Leistung und großem Kampfgeist leider nichts Zählbares. Besonders bitter war dabei, dass die Mannschaft über weite Strecken auf Augenhöhe agierte und ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen wäre.
Es spielten: Bleich – Bär, Würz, Schurkan, Bertsch – Ratzel, Reiser, S. Schmidt (46. Kubat) – Heinzelmann (65. Jordan), Linster, N. Willimsky
Auswechselbank: Jordan, Gabriel, Kubat, T. Schmidt


