
TSG Kronau nach jahrelanger Abstinenz wieder zurück bei den Turnerjugend-Bestenkämpfen
Untergrombach, 07.03.2026. Nach mehreren Jahren Pause nahm die TSG Kronau wieder an den Turnerjugend-Bestenkämpfen des Kraichturngau teil. Am vergangenen Wochenende war es dann so weit: Erstmals seit 2019 konnte die TSG wieder eine Mannschaft zu diesem Wettkampf melden.
Nach den Regularien des Kraichturngaues besteht eine Mannschaft aus 5 Turnern. Die drei Besten Wertungen pro Gerät ergeben das Mannschaftergebnis, so dass bei voller Besetzung zwei Streichwertungen möglich sind.
In der Altersklasse 6/7 Jahre startete die TSG mit Leo Weiss, Jonathan Bell, Noah Missal und Mick Mohr. Das Team trainiert seit den Gaumannschaftsmeisterschaften im November 2025 gemeinsam, bei denen ein guter vierter Platz erreicht wurde. Seitdem hat sich die Mannschaft deutlich weiterentwickelt. In dieser Altersklasse absolvieren die Jungs an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck einen Geräte-Vierkampf mit vorgeschriebenen Pflichtübungen. Diese Übungen bilden die Grundlage für spätere, anspruchsvollere Elemente. Jeder, der schon einmal olympisches Gerätturnen gesehen hat, kann sich vorstellen, dass auch die Spitzenathleten einmal mit genau diesen Grundelementen begonnen haben.
Mit 135,80 Punkten belegte die TSG einen starken 2. Platz, knapp hinter dem favorisierten TSV Untergrombach (140,80 Punkte) und deutlich vor dem TV Obergrombach (116,30 Punkte).
Am Boden zeigten die Kronauer ihre größte Stärke und turnten mit 34,10 Punkten exakt das gleiche Ergebnis wie der TSV. Am Sprung konnte sich Untergrombach etwas absetzen: 35,60 Punkte gegenüber 34,00 Punkten der TSG. Hier werden die Trainer künftig verstärkt an Technik und Absprung arbeiten. Am Barren verlief der Wettkampf wieder ausgeglichener. Die Untergrombacher erzielten 35,70 Punkte, die Kronauer 35,00 Punkte – ein enger Abstand, der zeigt, dass die Jungs auf einem guten Weg sind. Am Reck, dem sogenannten Königsgerät, entstand schließlich der größte Unterschied: 32,70 Punkte für die TSG gegenüber 35,40 Punkten für den TSV.
Ein Blick auf die Einzelergebnisse – die bei einem Mannschaftswettkampf nur eine Nebenrolle spielen – ist ebenfalls erfreulich:
Der geringe Abstand von nur 1,30 Punkten innerhalb der Mannschaft zeigt eine beeindruckende Homogenität. Auf dieser Basis lässt sich hervorragend aufbauen. Wir blicken gespannt auf die weitere Entwicklung dieser jungen Turner.
G. Durm