„Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“, den Titel unseres Theaterstückes von dem kleinen Gespenst hätten wir auch umbenennen können in „Tohuwabohu in der KiTa Sonnenschein“. Denn 22 Piratenkinder folgten unserer Einladung zur Gespensterübernachtung in den Kindergarten.
Der Eingangsbereich ist gespenstisch geschmückt, die große Tafel lädt mit ihren Kerzen und Lichterketten zum Abendessen ein, ebenso der leckere Geruch nach Pizza. Zuvor müssen aber noch die Schlafplätze gerichtet und aufgeregte Eltern nach Hause geschickt werden. Und wer denkt, dass man mit Kindern nicht gemütlich essen kann, war noch nicht bei uns in der KiTa Sonnenschein. In gemütlicher Runde sitzt man hier zusammen, Salat und Pizza werden in die Runde gereicht, es wird geredet und gelacht.
Etwas später geht es zur Burg Eulenstein, auf der das kleine Gespenst für Aufregung sorgt. Auch unsere Kinder sind kurz erschrocken, als es tatsächlich beim zwölften Glockenschlag aus der Truhe steigt und bei uns im Bewegungsraum umherfliegt. Und genauso tanzen auch die Kinder beim späteren Discobesuch bei Musik und mit Nebelmaschine durch den Raum und sorgen für beste Partystimmung.
Nach einer kurzen Nachtwanderung liegen alle Kinder müde in ihrem Schlafsack, hier und da wird noch geflüstert, die richtige Schlafposition gesucht, aber dann ist es ruhig in den Gruppen. Nur im Flur ist noch Licht zu sehen. Dort sitzen wir Erwachsenen beieinander und lassen den Abend ausklingen.
Morgens ist der Tisch schon gedeckt und die frischen Brötchen liegen bereit, als die ersten Kinder wach werden und langsam Leben in die KiTa zurückkehrt. Nach einem ruhigen Frühstück packen die Kinder ihre Sachen zusammen und da stehen dann schon die ersten Eltern vor der Tür, die es kaum erwarten können, ihre Kinder in die Arme zu schließen und zu hören, dass alles gut gelaufen ist. Ein Abenteuer geht zu Ende und ich bin mir sicher, dass die Kinder noch lange davon berichten werden. N.F.


