Morgenkreiserzählung der Vorschüler:
„Morgens haben wir uns in der Kita getroffen und sind mit der Bahn ganz lang nach Stuttgart gefahren. Als wir am Flughafen angekommen sind, haben wir die Regeln besprochen und gevespert. Dann haben wir die große Turbine und die drei großen blauen Buchstaben: STR entdeckt.
Dort konnten wir noch ein bisschen spielen, bis uns der Pilot Phillip Ketterl abgeholt und mit in einen Raum genommen hat. Wir haben einiges über den Flughafen und unsere Führung besprochen, und Franzi musste gefährliche Gegenstände wie das Brötchenmesser, die Creme und die Erste-Hilfe-Schere einschließen. Wir sind mit Phillip losgelaufen und haben orangene Sicherheitswesten und einen Besucherausweis bekommen. Weiter ging es zur Gepäckaufgabe, dort haben sich Phillip und Bene auf der großen Kofferwaage gewogen. Dann sind wir rausgelaufen und zur Sicherheitskontrolle gegangen. In die dürfen eigentlich nur Piloten, Flugbegleiter und Mitarbeiter rein. Außerdem ist jeder Angestellte des Flughafens Stuttgart getestet, dass er kein Dieb war oder blöde Sachen gemacht hat. Jeder hat so eine kleine Kiste bekommen und hat seine Jacke, Mütze und den Rucksack hineingelegt. Die ist durch den Scanner gefahren. Wir selbst sind durch einen großen Türrahmen gelaufen und bei denen, wo es gepiepst hat, wurde noch einmal genauer hingeschaut. Nun hat uns ein Bus abgeholt und wir sind über das Rollfeld gefahren. Vorbei an Flugzeugen und Privatjets bis zur Flughafenfeuerwehr. Bei einem TuiFly-Flugzeug sind wir ausgestiegen und durften bis zur Linie ganz nah ran.
Da haben wir geschaut, wie das Essen ins Flugzeug eingeladen wird. Ein Flugzeug hatte sein rotes Licht an, das heißt: Komm mir nicht zu nah! Durch die Flughafenfeuerwehr sind wir durchgelaufen und haben zugeschaut, wie der Feuerwehrchef am großen Feuerwehrauto einen Greifarm bewegt hat. Da war eine Kamera, ein Licht und ein Messgerät für die Hitze dran. Mit dem kann die Feuerwehr den dicken Wasserstrahl ganz nah an jede Ecke des Flugzeugs spritzen. Die Sirene fanden wir ein bisschen zu laut und mussten uns die Ohren zuhalten. Wir sind wieder in unseren eigenen Bus eingestiegen und bei der Gepäckabteilung ausgestiegen. Hier fahren die Koffer auf dem Laufband und werden in große Wägen eingeräumt, sodass sie dann in das richtige Flugzeug kommen. Danach sind wir in die Abflughalle gegangen, dort war ein Rauchergefängnis. Dann hat Phillip uns sogar mit in die Lufthansa Lounge genommen. Dort mussten wir mucksmäuschenstill sein und der Loungemitarbeiter hat jedem von uns ein Kuscheltier geschenkt. Hier dürfen nur die Leute rein, die richtig viel Geld für ein Ticket bezahlen. Vorbei an der Kofferausgabe waren wir noch beim Zoll. Hier durften wir auch nicht stören, aber haben gesehen, wo die Koffer kontrolliert und gefundene Tiere oder Fleisch und Salat untersucht werden. Wieder im Skyland angekommen war unsere Führung vorbei und wir aßen noch auf der Besucherterrasse Wurst mit Weck. Wenige Flugzeuge konnten wir nebenher, trotz des Streikes, beim Starten beobachten. Nachdem jeder ein Flughafenplakat bekommen hat, sind wir wieder lange mit der S-Bahn zurückgefahren. Das war ein richtig guter Ausflug und hat viel Spaß gemacht.“


