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Unser Produkt des Monats im März: Körbe

Überall auf der Welt gibt es Körbe, kunstvoll geflochten aus Ruten, Zweigen, gespaltenem Holz, Baumrinde, Rattan, Bambus, Seegras oder Wasserhyazinthe...

Überall auf der Welt gibt es Körbe, kunstvoll geflochten aus Ruten, Zweigen, gespaltenem Holz, Baumrinde, Rattan, Bambus, Seegras oder Wasserhyazinthe – was immer in der jeweiligen Region wächst. In unseren Breiten waren die Zweige der Kopfweide das bevorzugte Material, um Körbe aller Art und für viele Zwecke herzustellen. Im Heilbronner Köpfertal gibt es noch immer einen Hain mit alten Kopfweiden, die vom BUND gepflegt und jährlich beschnitten werden.

Neben der Herstellung von Gefäßen aus Ton gilt die Korbflechtkunst als eine der ältesten Handwerkstechniken der Welt. Man vermutet, dass in der Jungsteinzeit Vogelnester als Vorbild für die Korbflechtkunst dienten. Zu Beginn nutzten die Menschen Zweige, Wurzeln oder Gräser, welche zusammengedreht und verflochten wurden, zur Herstellung von Transportbehältern aller Art. Außerdem wurden aus geeigneten Pflanzenteilen Matten geflochten oder aus Ästen Zäune gefertigt. Mit der Entstehung von Siedlungen etablierten sich in manchen Regionen sogar geflochtene Hauswände, welche mit einer Mischung aus Stroh und Lehm bestrichen wurden.

Jedes der vielfältigen Flechtmuster, jeder Handgriff erzählt eine eigene Geschichte. Die jeweiligen Techniken und Muster wurden über Generationen weitergegeben und verfeinert – von ländlichen Dörfern in Südostasien bis zu kunstvollen Stücken im europäischen Kunsthandwerk.

Der Vorteil der weltweit verbreiteten Flechtkunst bestand und besteht darin, dass die Natur das jeweilige Material bereitstellt, jederzeit für Nachschub sorgt und dass kaum Werkzeug benötigt wird.

In unseren Breiten gibt es fast keine traditionellen Korbmacher mehr. Die Körbe im Fleiner Weltladen kommen ausnahmslos aus dem globalen Süden und werden zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Im Laden gibt es eine große Vielfalt von Körben zu entdecken: große und kleine, mit und ohne Deckel, zum Einkaufen, Aufbewahren, Verschenken. Unsere „klassischen“ Bolgakörbe aus Ghana werden aus Hirsestroh geflochten und sind – wie übrigens alle unsere fair produzierten Körbe – echte Unikate.

Alle unsere Körbe und Körbchen bestehen aus natürlichen und nachwachsenden Materialien wie zum Beispiel aus Kaisa-Gras, Palmblatt oder Elefantengras. Sie werden in kleinen Werkstätten, oft ohne den Einsatz energieintensiver Maschinen, hergestellt. Gemäß den strengen Regeln des Fairen Handels erhalten alle Produzentinnen und Produzenten in der Lieferkette angemessene, faire Löhne. Fair Trade bedeutet darüber hinaus faire und gesunde Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit, Unterstützung traditioneller Handwerksmethoden und schonenden Umgang mit der Umwelt. Die Fairtrade-Standards enthalten umfassende soziale, wirtschaftliche und ökologische Kriterien, um gleiche Bedingungen im globalen Handel zu schaffen und faire Ernährungssysteme für die nachfolgenden Generationen aufzubauen.



Immer aktuell: www.weltladen-flein-talheim.de

bmuellner

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Ausgabe 11/2026
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