In den letzten 50 Jahren ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Textilien von fünf auf über 25 Kilogramm gestiegen. Rund 70 Kleidungsstücke werden in Deutschland pro Jahr eingekauft. Das zeigt: Wir haben die Strategie der Modeindustrie voll verinnerlicht. „Fast Fashion“ ist ein Trend, der von schlechter Qualität, niedrigen Preisen und immer kürzeren Modezyklen bestimmt ist. Um Qualität und Lebensdauer von Textilien zu verlängern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen zu schonen, reicht häufig schon die Umstellung der gewohnten Wäschepflege. Denn rund 75 Prozent der Ressourcen, die während der Lebensdauer eines Textils verbraucht werden, hängen von der Art unserer Nutzung ab. Generell sollten Sie kurz überlegen: muss das Kleidungsstück nach einmaligem Tragen wirklich gewaschen werden? Wenn ja, sollte die Waschmaschine immer voll beladen und die Temperatur so niedrig wie möglich eingestellt werden. So lassen sich Energie und Wasser sparen. Auf Weichspüler und Trockner sollten Sie verzichten.


