Am Sonntag, 26. April fand in der Festhalle Gemmrigheim wie jedes Jahr wieder die Serenade der Jugend statt. Unter der Leitung von Renata Pultineviciene durften die jüngsten Nachwuchsmusiker der dritten Klasse allen Anwesenden zeigen, was sie im vergangenen ersten Jahr ihrer Musikausbildung schon alles gelernt haben. Mit „Playing Together, So Much Better“ von Jan de Haan eröffneten sie die Serenade und führten insgesamt vier Stücke vor. Bevor sie dann aber entlassen waren, kamen zunächst noch die Viertklässler hinzu, und beide Klassen spielten zusammen den „Basic Blues“ von Jörg Sommerfeld. Im Anschluss folgten noch weitere Stücke wie „Der Papagei Rockt“ von Andreas Frey, und bevor die Bläserklassen dann endlich die Bühne verlassen durften, gab es noch eine Zugabe mit den beiden Bläserklassen.
Nachdem der erste große Teil der Serenade geschafft war, folgten unsere Gäste aus Neckarwestheim: Erstmals durften wir uns bei der Serenade der Jugend über den Auftritt einer Gastkapelle von außerhalb freuen, und an diesem Tag handelte es sich hierbei um die Jugendkapelle Neckarwestheim. Mit bunten Klängen und schönen Melodien führten sie das Publikum durch ein sehr kurzweiliges Programm, während sich bereits die MusicKids als Nächste bereitmachten, die Bühne zu betreten.
Diese wiederum eröffneten ihr Programm unter der Leitung von Linda Schwarz mit der stolz anmutenden „Young Fanfare“ von Martin Scharnagl. Weitere Stücke führten durch Afrika und in den „Jurassic Park“, bis zu den Peanuts und landeten schließlich noch bei einer abschließenden Rock-Nummer.
Zuletzt kamen die größten von den Nachwuchsmusikern des Musikvereins Gemmrigheim zum Zuge: Die Jugend-Kapelle, ebenfalls unter der Leitung von Linda Schwarz und erneut mit der Unterstützung der etwas Jüngeren brachten sie dem Publikum sowohl flotte Rhythmen als auch sehr einfühlsame Melodien mit und überzeugten spätestens mit „Somethin‘ Stupid“ – einem berühmt-beliebten Klassiker, der bereits von Frank und Nancy Sinatra gesungen wurde. Natürlich durfte auch die JuKa nicht ohne Zugabe von der Bühne wandern, und so folgte noch ein letztes Stück: Julian Nott’s‘ „Wallace and Gromit“, die Titelmelodie aus der gleichnamigen bekannten Show. Ebenso flott wie gekonnt navigierten die Jungmusiker*innen ihre Noten und wurden schlussendlich mit wahrhaft gebührendem Applaus gefeiert.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Eltern und sonstigen Anwesenden, die unter vollem Einsatz ermöglichten, dass alle Zuhörer (und manch ein Musikant) bei Bedarf mit Kaffee und Kuchen versorgt werden konnten, und noch mehr dafür, dass die Halle bereits kurze Zeit nach Ende der Veranstaltung ordentlich aufgeräumt war und die Arbeit nicht an einigen wenigen hängen bleiben musste.
Trotz des schönen Wetters fanden wieder viele Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde ihren Weg in die gemmrigheimer Festhalle, und dafür möchte sich der Musikverein Gemmrigheim abschließend noch einmal bedanken, denn ohne Publikum braucht kein Orchester auftreten; ganz egal, wie toll sie auch spielen mögen!
Wir sagen vielen Dank und bis bald beim Musikverein Gemmrigheim.


