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Unterwegs im Herzen der Neckar-Weinlandschaft - von Besigheim nach Mundelsheim

Unsere Wanderung am vergangenen Donnerstag begann in Besigheim direkt am Neckar. Schon zu Beginn spürten wir den besonderen Reiz dieser Region mit ihren...
Neckarschleife bei Mundelsheim
Neckarschleife bei MundelsheimFoto: Joachim Boldt

Unsere Wanderung am vergangenen Donnerstag begann in Besigheim direkt am Neckar. Schon zu Beginn spürten wir den besonderen Reiz dieser Region mit ihren malerischen Weinbergen und dem idyllischen Flusstal. Entlang des Neckar-Rad- und Wanderwegs folgten wir dem Neckar flussaufwärts. Die strahlende Sonne begleitete uns den ganzen Tag. Der Weg war angenehm und nahezu eben und bot immer wieder herrliche Ausblicke auf den ruhig dahinfließenden Neckar. Kurz vor Hessigheim überquerten wir den Fluss über eine Hängebrücke.

Unsere Pause legten wir bei der Felsengartenkellerei Besigheim ein. Dort entdeckten wir ein altes Weinfass mit der Inschrift: „Zum Gruß den Freunden edler Weine“. Ein Tropfen Heimat im Glas sollten wir später noch bekommen.

Schon bald erreichten wir die beeindruckenden Hessigheimer Felsengärten. Nach dem mühevollen Aufstieg über mehr als 100 steile Treppenstufen wurden wir mit einem grandiosen Panoramablick auf die Schleuse von Hessigheim belohnt. Für uns Wanderfreunde eröffneten sich einzigartige Landschaftsperspektiven und faszinierende Einblicke in die Weinkulturlandschaft entlang der Neckarschleife – ein wahrhaft atemberaubendes Panorama. Von den Felsengärten aus folgten wir dem Höhenweg weiter in Richtung Mundelsheim. Der breite, asphaltierte Weg führte uns schließlich zur berühmten Käsbergkanzel und zum Königshäusle. Hier befinden sich einige der renommiertesten Weinlagen der Region. Die Arbeit vieler Winzergenerationen hat eine unverwechselbare Trockenmauerlandschaft mit zahlreichen Steillagen und schmalen Wegen geschaffen – ein bedeutendes Kulturerbe Baden-Württembergs.

Der Abstieg nach Mundelsheim verlief gemütlich und führte uns zu unserem Bus, der uns anschließend zum Schmiegs-Rems-Besen nach Winterbach brachte, bekannt für seine regionalen und frisch zubereiteten Gaumenfreuden. Einige von uns entschieden sich für deftige Schlachtplatte mit Blut- und Leberwurst sowie Kesselfleisch auf Sauerkraut und genossen dazu einen Winterbacher Spätburgunder. Es hat hervorragend geschmeckt. Was für ein gelungener Abschluss eines rundum perfekten Wandertages! Die Wandergruppe sagt herzlich Danke an das Wander- und Organisationstrio Erich Riegert, Wolfgang Funk und Rainer Trefz.

Unser nächstes Ziel ist am 26. März das Wolfstal bei Untermarchtal mit seinen bizarren Felsformationen und der Märzenbecherblüte. Über das Mariental werden wir auch den Unterlauf der Großen Lauter mit seinem Äquadukt erwandern. Eine eingehende Beschreibung folgt in der nächsten Ausgabe.

Anmeldungen bei Reinhold Eisele unter Tel. 07162 943990 und 0174 9355659 sowie Reinhard Gansel, Tel. 07162 44888 und 0176 38097528.

Joachim Boldt

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Ausgabe 10/2026
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