
Auf den Streuobstwiesen im Gewand Rheinweg wurden zwischen Weihnachten und Neujahr 2025/26 mehrere Jungbäume mutwillig beschädigt. Insgesamt sind neun junge Obstbäume betroffen.
Bei allen Bäumen wurde gezielt der Haupttrieb (Leittrieb) abgeschnitten, was einen erheblichen Eingriff in die Entwicklung der Jungbäume darstellt. Fachlich betrachtet wirft dies das Wachstum der Bäume um mehrere Jahre zurück. Zudem steigt die Anfälligkeit für Frost, Pilzbefall und Fehlentwicklungen.
Durch sachgerechten Rückschnitt und intensive Pflege kann versucht werden, einen neuen Leittrieb aufzubauen. Ob sich alle Bäume vollständig erholen, bleibt abzuwarten.
Der geschätzte Gesamtschaden beträgt rund 300 €, hinzu kommen der zusätzliche Pflegeaufwand und der zeitliche Verlust in der Entwicklung der Bäume.
Streuobstwiesen sind ein wertvoller Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz, bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und prägen das Landschaftsbild. Die Neupflanzung und Pflege junger Obstbäume ist mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden und dient der langfristigen Erhaltung dieser Flächen.
Die Eigentümer zeigen sich betroffen über die mutwillige Beschädigung ihrer Bäume. Sie engagieren sich bewusst für den Erhalt der Streuobstwiesen und damit für Natur, Umwelt und kommende Generationen.
Die Bevölkerung wird gebeten:
Nur durch gemeinsames Verantwortungsbewusstsein können solche Schäden künftig verhindert werden.
Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen können an die Gemeinde oder die Polizei gemeldet werden.


