Trotz des kühlen und durchwachsenen Wetters kamen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste zur traditionellen Vatertagshocketse des Würzbacher Bauerntheaters im Interkommunalen Gewerbegebiet am Würzbacher Kreuz.
Wie gewohnt gab es zum Tagesbeginn einen mit mehr als 100 Besuchern wieder gut besuchten Gottesdienst im Theaterhaus – dieses Jahr gestaltet von Pfarrer Schiek und Pfarrer Hermann und musikalisch umrahmt vom Posaunenchor Oberreichenbach.
Die Hocketse selbst fand wie schon im letzten Jahr im großen Festzelt auf dem Parkplatz im Bereich hinterm Theaterhaus satt.
Um 11:30 Uhr fiel im Zelt der Startschuss mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Johannes Schaible. „O'zapft isch“ – hieß es bereits nach drei Schlägen. Angestoßen wurde anschließend mit Carl-Christian Hirsch (MDL), Klaus Mack (MdB) und Thomas Blenke, ehem. MdL und Staatssekretär a.D. sowie dem ersten und zweiten Vorsitzenden des Bauerntheaters, Martin Reichle und Jens Bauer.
Im gut besuchten Festzelt gab es zünftige Musik und kurzweilige Unterhaltung mit lustigen Trinksprüchen von der Kapelle Berg &Tal sowie der „Grombiera Kapell“ aus Merklingen. Für das leibliche Wohl war mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken bestens gesorgt.
Da die Wetterfee freundlich gesonnen war und der für den Tag angesagte Regen erst in den späteren Abendstunden kam, war der Außenbereich mit großzügigem Biergarten, separatem Wurst-Grill für den schnellen Hunger, Pilsbar mit Stehtisch-Garnituren und auch die große Giraffen-Hüpfburg für die kleinen Gäste den ganzen Tag über gut besucht.
Guten Anklang fand auch dieses Jahr wieder die viele Meter lange Kuchentheke, welche mit mehr als 80 hausgemachten Kuchen eine spektakuläre Auswahl an süßen Leckereien bieten konnte – zusätzlich gab es in diesem Jahr erstmals frisch zubereitete Waffeln.
Als weitere Neuheit gab es unter dem Motto „Hallöchen Aperölchen“ dieses Jahr ein separates Schnapshäusle, wo es neben Aperol auch „Oachkatzlschwoaf“ oder a' Schnäpsle gab.
Die Vatertagshocketse 2026 war wieder ein sehr gelungenes Fest– dank der treuen Gäste, welche trotz der schlechten Wettervorhersagen da waren und natürlich nicht zuletzt auch dank der vielen, vielen freiwilligen Helfer, ohne die diese alljährliche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Bericht: Nicole Baumgartner


