
Zahlreiche Interessenten kamen am Montag nach Laudenbach zur Sonnbergschule. Dort startete um 17:00 Uhr eine gemeinsame Info des VdK Laudenbach und Hemsbach zur Elektronischen Patientenakte – kurz EPA. Schnell waren die 100 bereitgestellten Plätze gefüllt. Rosi Gramlich-Lenz begrüßte die Besucher und Stephan Schmidt von der Bezirksdirektion der AOK Neckar-Odenwald in Mannheim startete mit seiner kurzweiligen Information. Nach einem kleinen Exkurs in die rechtlichen Erfordernisse der EPA (verpflichtende Einrichtung für alle Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse sowie die hohen Anforderungen an die Datensicherheit) wurde die Funktion im Einzelnen erläutert. Der Referent erklärte an Beispieldaten den Umfang mit „AOK-Leben“, der Gesundheits-App „seiner“ Krankenkasse. Er nahm das Publikum gut mit – in die digitale Welt der Dokumentation von Krankendaten. Jedem war schnell klar, welche Vorteile diese Neuerungen für den Patienten bieten können. Viele Besucher berichteten von anfänglichen Schwierigkeiten mit der „selbsterklärenden“ Nutzung. Zahlreiche Tipps und Informationsquellen wurden ausgetauscht. Herr Martin Geiger vom Kundencenter der AOK Weinheim unterstützte bei den teils komplexen Fragestellungen. Am Ende waren viele Ressentiments beseitigt. Ernst Hertinger vom VdK Hemsbach dankte dem Vorstand von Laudenbach für die umfangreiche Vorbereitung. Man verabschiedete die Referenten und die Teilnehmer in den frühen Montagabend. Gut gelaunt und mit zahlreichen angeregten Gesprächen im Foyer der Halle gingen die Teilnehmer zufrieden auf den Heimweg.
Text: Thomas Pohl, VdK Hemsbach