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Vortrag am 5.5.2026 um 19:30 Uhr

Veni, vidi et mansi – Die Römer im Raum Karlsruhe

Der Archäologe Dr. Peter Knötzele berichtet am historischen Vortragsabend über das Thema „Veni, vidi et mansi – Die Römer im Raum Karlsruhe“
Diana Abnoba aus Karlsruhe-MühlburgFoto: Robin Cordier, Aufnahme aus dem Badischen Landesmuseum

Der Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach e.V. lädt zu seiner nächsten Veranstaltung ein.

Der Archäologe Dr. Peter Knötzele berichtet am historischen Vortragsabend über das Thema:
„Veni, vidi et mansi – Die Römer im Raum Karlsruhe“

am Dienstag, 5. Mai 2026 um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Durlacher Rathauses, Pfinztalstraße 33
(1. OG) in 76227 Karlsruhe-Durlach

Zum Vortrag:

Wandelt man durch die Innenstadt von Karlsruhe, so begegnen dem Betrachter Bauwerke, die im ersten Augenblick an antike Monumente erinnern – sich beim genaueren Betrachten aber als Produkte des Klassizismus des 18. und 19. Jahrhunderts zu erkennen geben. Kein Wunder, wurde die Stadt Karlsruhe selbst erst 1715 gegründet.

Während die Innenstadt „archäologiefrei“ ist, finden sich in den umgebenden älteren, ehemals eigenständigen Gemeinden wiederholt Spuren der römischen Vergangenheit, in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Begeben Sie sich mit auf die Spurensuche!

In unserer Region spielte sich vor knapp 2.000 Jahren noch ein reges römisches Leben ab.
Bis heute finden sich überraschende Spuren der altrömischen Kultur in der Region.
Der 1990 bei Bauarbeiten wiedergefundene römische Gutshof in Durlach stellt dabei nur eines von vielen Beispielen dar. Auch Daxlanden, Grünwinkel, Mühlburg, Neureut oder Knielingen haben römische Geschichte(n) zu erzählen.

In seinem Vortrag stellt Dr. Peter Knötzele die Funde und Befunde im Karlsruher Stadtgebiet vor und schildert anschaulich, dass die Stadtgeschichte Karlsruhes schon lang vor der Stadtgründung 1715 begann.

Zum Referenten:

Der Autor Peter Knötzele (Dr. phil, Jahrgang 1965), lebt in Karlsruhe. Er studierte Provinzialrömische Archäologie in Freiburg in Breisgau und London, mit Promotion über eine Kleinsiedlung in der Region („Der vicus von Stettfeld“) und nahm bereits während des Studiums an verschiedenen Ausgrabungen in Deutschland und England teil. Nach dem Studium bis 2010 arbeitete er an mehreren Ausgrabungen im Libanon und in Syrien mit. Von 2007 bis 2013 war er als wissenschaftlicher Grabungsleiter für städtische Archäologie in Heidenheim zuständig und anschließend für die Aufarbeitung eines römischen Gräberfeldes verantwortlich. Seit 2016 ist er bei einer Grabungsfirma angestellt und führt seine Ausgrabungen als wissenschaftlicher Grabungsleiter im Bereich der privatwirtschaftlichen Archäologie fort. Daneben arbeitet er an Ortschroniken und Ausstellungen mit kulturhistorischem Bezug mit.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen. Frühzeitiges Kommen wird angeraten.

Bildaufnahmen während der Veranstaltung

Während der Veranstaltung werden i.d.R. Bildaufnahmen für die Vereinswebsite oder die Öffentlichkeitsarbeit gemacht.
Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit deren eventuell späterer Veröffentlichung einverstanden. Wenn Sie eine solche Aufnahme nicht wünschen, informieren Sie bitte die Fotografen vor Ort oder ein Vorstandsmitglied.

Bitte beachten Sie:

Der Bürgersaal des Durlacher Rathauses darf nach Vorgabe des Stadtamts Durlach aufgrund von Brandschutzbestimmungen aktuell mit maximal 60 Personen belegt werden, entsprechend der Bestuhlung.

Hinweis Bildmaterial:

Die Bildanhänge dürfen nur zum Zweck der Bewerbung der Veranstaltung genutzt werden. Alle Rechte vorbehalten.

V.i.S.d.P.
Katherine Quinlan-Flatter
Pressewartin und 3. Stv. Vorsitzende

Freundeskreis Pfinzgaumuseum — Historischer Verein Durlach e.V.

Telefon: 07243 5232774
E-Mail: presse@hv-durlach.de
Internet: http://www.hv-durlach.de

Vereinssitz: Alte Weingartener Straße 19, 76227 Karlsruhe-Durlach
Vorsitzender: Robin Cordier
VR 120360, Amtsgericht Mannheim

Erscheinung
exklusiv online
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Orte
Karlsruhe
Kategorien
Kultur