
Erlebniswechsel in stillen Gassen der Vergangenheit: Tschernobyl – 32 Jahre danach.
Der Kunstfotograf Oliver Wolf lädt zur Ausstellung „32 Years after human being“ ein. Wolf fängt in geheimnisvollen Bildern ein, was bleibt, wenn die Menschheit sich zurückzieht: Verlassene Räume, überwachsene Strukturen, ein stiller Atem der Natur, der langsam wiederkehrt. Die Fotos sind mehr als Dokumentation; sie sind eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Zwischen dem 23. Januar und dem 26. April können Interessierte eine eindrucksvolle Reise in ein Gebiet erleben, das seit der Atomkatastrophe von 1986 weitgehend von der menschlichen Zivilisation verlassen ist. Eine Reise, in der das, was war, und das, was wird, auf atemberaubende Weise zusammenwachsen.
Obwohl die Bilder in der Vergangenheit verwurzelt sind, eröffnen sie zugleich eine Perspektive für die Zukunft. Sie strahlen Hoffnung aus – sowohl für die Natur als auch für einen selbst. Sie erinnern daran, dass Menschen die Verantwortung haben, nachhaltig zu handeln, um dieser Erde eine Chance zur Regeneration zu geben.
Die Vernissage findet am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr im Kleinen Foyer des Palatins statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; die Veranstaltung ist kostenfrei. (pal)


