Im Jahr 1815 kehrt Jean Valjean nach neunzehn Jahren Kerkerhaft zurück in die Welt. Der Diebstahl eines Brotes bezahlte er mit harter Arbeit und Leid – eine Erfahrung, die ihn mit Wut erfüllt und zum gefährlichen Einzelgänger gemacht hat. Auf seiner verzweifelten Suche nach Unterschlupf im Süden Frankreichs erfährt er zunächst nur Ablehnung, bis er zufällig im Haus des gütigen Bischofs Bienvenu landet. Trotz der herzlichen Aufnahme durch den Geistlichen und dessen Familie kämpft Valjean mit seinen inneren Dämonen und den Vorurteilen der Gesellschaft. Er steht am Scheideweg: Ist ein Wandel zum Guten noch möglich?
Meisterwerk emotional inszeniert
Erfolgsregisseur Éric Besnard (Birnenkuchen mit Lavendel) verfilmt mit Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean Victor Hugos Klassiker neu. In erschütternden Rückblenden zeigt er die Verwandlung eines sensiblen Mannes durch die Gewalt im Gefängnis und konzentriert sich auf die lebensverändernde Begegnung mit der Menschlichkeit der Kirche.
Zu sehen am Samstag, dem 16. Mai sowie am 30. Mai, jeweils um 19.30 Uhr. Laufzeit: 98 Min., freigegeben ab 12 Jahren. (fr/red)


