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Dies und das

Viel bislang Unerforschtes über (fast) 500 Jahre Bruchsaler Postgeschichte

Neue Veröffentlichung erschienen 1570? 1563? Oder gar bereits 1505? Über die Frage, wann erstmals eine Post in der Stadt Bruchsal erwähnt worden ist,...
Umschlagseite des neuerschienenen Buches „463 Jahre Bruchsaler Post. Geschichten und Fakten1563–2026“.Foto: Stadt Bruchsal

Neue Veröffentlichung erschienen

1570? 1563? Oder gar bereits 1505? Über die Frage, wann erstmals eine Post in der Stadt Bruchsal erwähnt worden ist, gibt es chronologische Unsicherheiten, wie Michael Hofmeister, Vorsitzender der Briefmarken-Sammlergilde Bruchsal und Umgebung, in einem Vortrag ausführte. Im Rahmen der Veranstaltungen zur Bruchsaler 1050-Jahr-Feier über das gesamte Jahr 2026 hin referierte Hofmeister im Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz und trug dabei die Erkenntnisse und Entdeckungen vor, die der Niederschrift seines neu erschienenen Buches „463 Jahre Bruchsaler Post. Geschichten und Fakten1563–2026“ vorausgegangen sind.

Womit schon die Frage beantwortet ist, für welches Ersterwähnungsjahr der Bruchsaler Post sich Hofmeister selbst entschieden hat. Auf einer Stationenliste der Thurn-und-Taxis‘schen Post von 1563 wird erstmals eine Posthalterei in Bruchsal erwähnt. Hofmeister folgt der Geschichte dieser über Jahrhunderte hin für die Kommunikation unerlässlichen Institution bis in die Gegenwart und zieht auch Vergleiche zwischen Damals und Jetzt – so zwischen den sogenannten Posthilfsstellen und Postagenturen, die schon Mitte des 19. Jahrhunderts üblich waren, und den heutigen privaten Postagenturen in Bäckereien und Schreibwarenläden. Bereits seit 1996 hatte Bruchsal kein eigentliches Postamt mehr, 2025 endete mit der endgültigen Schließung der Filiale im ehemaligen Postgebäude in der Luisenstraße eine Ära für die Stadt.

Hofmeisters 248 Seiten starkes Buch, das er in seinem Vortrag präsentierte, ist das Ergebnis der Durchsicht von rund 150000 Seiten in Amtsmitteilungen unterschiedlicher Epochen, postgeschichtlichen Fachbüchern und historischen Akten im Generallandesarchiv Karlsruhe. In rund neunjähriger Arbeit sei das Werk entstanden – und die noch immer vorhandenen „weißen Stellen“ in der Bruchsaler Postgeschichte dürften, so Hofmeister augenzwinkernd, gerne von seinen Vereinsnachfolgern noch gefüllt werden.

Information

Das Buch „463 Jahre Bruchsaler Post. Geschichten und Fakten1563–2026“ von Michael Hofmeister im Umfang von 248 Seiten mit zahlreichen Abbildungen in hochwertigem Farbdruck ist zum Preis von 29,90 Euro erhältlich über die Homepage der Briefmarken-Sammlergilde Bruchsal (www.bsg-web.de).

Erscheinung
Amtsblatt Bruchsal
NUSSBAUM+
Ausgabe 22/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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