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Vier Exkursionen in die Natur der Südbaar zur Auswahl

Die Umweltgruppe Südbaar koordiniert den Tag der Artenvielfalt des Landesnaturschutzverbandes am 13./14. Juni Der „Tag der Artenvielfalt“ findet...
KrautschauFoto: Martina Gehret

Die Umweltgruppe Südbaar koordiniert den Tag der Artenvielfalt des Landesnaturschutzverbandes am 13./14. Juni

Der „Tag der Artenvielfalt“ findet in diesem Jahr auf Initiative des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) bereits zum fünften Mal statt. Er soll den Reichtum der heimischen Natur erlebbar machen und die Artenkenntnis in der Bevölkerung fördern. Unterstützt wird der Tag der Artenvielfalt 2026 von der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg; die Präsidentin der BW-Stiftung Theresia Bauer ist Schirmherrin des Aktionstages.

Drei Vereine bieten vier Exkursionen an. Den Anfang machen die „Freunde der Natur Hüfingen“ mit einer Exkursion in den Orchideenwald Hüfingen. Thomas Kring, der Leiter des Naturschutzgroßprojektes Baar, wird die dortige Flora erläutern. Treffpunkt um 10.00 Uhr ist der Parkplatz am Hammeltal.

Um 14.00 bietet der frühere Umweltberater Gerhard Bronner eine „Krautschau“ in der Stadt Donaueschingen an. Fundorte wild wachsender Pflanzen im besiedelten Bereich werden durch Kreidehinweise auf Gehwegen markiert. Die Teilnehmer erfahren auf einem Spaziergang in der Innenstadt, was dort alles wächst, und sie werden einen botanischen Parcours zurücklassen. Treffpunkt ist der Irmapark.

Um 19.30 Uhr treffen sich Interessierte im Mehrgenerationenhaus, um aus Bausätzen Fledermausdetektoren zu basteln. Damit kann man die Ultraschall-Ortungslaute der Tiere in hörbaren Schall umwandeln. Wegen des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn es später dämmert, werden die gebastelten Geräte an der Brigach in der Praxis getestet.

Am Sonntag um 9.00 Uhr führt Otto Körner vom Baarverein die Gäste in das größte Donaueschinger Naturschutzgebiet. Aber nicht nur Vögel fühlen sich im Mittelmess wohl: auch seltene Schmetterlinge kann man dort beobachten. Und ein Landwirt erzählt, wie er den ökologischen Wert des Gebietes durch angepasste Bewirtschaftung erhält. Treffpunkt ist bei den Immenhöfen 17.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos mit Ausnahme von 20 € für den Bausatz des Fledermausdetektors. In einem Flyer sind alle Informationen zusammengefasst:

www.umwelt-baar.de/aktuelles/

Kontakt für Rückfragen

Gerhard Bronner

Gerhard.bronner@lnv-bw.de

0162/9288073

Zwergfledermaus mit Mehlwurm.Foto: Gerhard Bronner
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Ausgabe 23/2026
von Umweltgruppe Südbaar
02.06.2026
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