Traditionell öffnet die Kunststiftung Hohenkarpfen mit der Vernissage am Palmsonntag, dem 29. März 2026, wieder ihre Türen und freut sich auf Ihren Besuch! Im Anschluss findet dieses Jahr kein gemeinsames Mittagessen, aber ein Stehempfang in der Kunststiftung statt.
Die „Villa Romana“, ein schon1905 von Künstlern und Mäzenen gegründetes „Künstlerhaus“ in Florenz, ist von Anfang an eine wichtige Institution in der deutschen Kunstszene geworden. Das Stipendium wird begabten, in der Regel aber noch jungen Künstlern und Künstlerinnen gewährt und bedeutet eine große Auszeichnung. Einige Villa-Romana-Stipendiatinnen oder -Stipendiaten wurden später auf Lehrstühle in deutschen Akademien und Kunsthochschulen berufen, manche erhielten auch ein Stipendium in der Villa Massimo oder eine Einladung zur Präsentation auf der Documenta.
Die Ausstellung auf dem Hohenkarpfen zeigt mit hochkarätigen Leihgaben Werke von 22 Künstlerinnen und Künstlern, die als Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Begleiterinnen oder in der Hausleitung der Villa Romana tätig waren und in Beziehung zum deutschen Südwesten standen. Präsentiert werden Werke von Hans Meid, Maria Caspar-Filser, Karl Caspar, Mathilde Vollmoeller-Purrmann, Hans Purrmann, Horst Antes, Franz Bucher, Dietlinde Stengelin, Markus Lüpertz, Ben Willikens, Isa Dahl, Kalin Lindena, Michael Munding und anderen. Damit dokumentiert die Ausstellung gleichzeitig auch einen höchst interessanten Querschnitt der Kunstströmungen in Deutschland, vom Expressionismus bis in die Gegenwart. Die Kunststiftung möchte damit ihrer Maxime treu bleiben, in besonderer Qualität Zugänge zur Kunst zu ermöglichen und herausragendes Besonderes zu präsentieren.
Die Ausstellung dauert bis zum 12. Juli und ist von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet.


