Kunst für Walldorf zeigt Positionen zweier Künstler, die in der Gegenüberstellung und genauerer Betrachtung einen weitaus größeren Kontrast als vermutet sichtbar werden lassen. Wie gegensätzlich die künstlerischen Konzepte auch sein mögen, so treffen sie sich doch, indem sie beide subtil mit den Erwartungshaltungen des Betrachters spielen, diese ironisierend infrage stellen oder gleich in ihr Gegenteil verkehren.
Hinrich Zürn arbeitet in Malerei und Skulptur an der Grenze von Gegenständlichkeit und Abstraktion. In der Walldorfer Ausstellung präsentiert er sein malerisches Werk, das durch eine expressive, polychrome Farbgestaltung, grafische Elemente und einen dynamischen Farbauftrag besticht. Seine Serienbilder von Baumaschinen, die nach 2021 entstanden sind, werden als Schwerpunkt in der Ausstellung in Dialog mit den Objekten Konrad Wallmeiers treten.
Konrad Wallmeier arbeitet als experimenteller Künstler. Er ist auf die Schaffung interaktiver Kunstwerke und Installationen spezialisiert, die den Raum und die Wahrnehmung des Betrachters transformieren. Mit einem tiefen technischen Verständnis und kreativer Vision bringt er Kunstprojekte zum Leben, die die Betrachtenden einladen, Teil des Erlebnisses zu werden.
Die Ausstellung endet am Sonntag, 13. Oktober, mit einer Finissage. Die beiden Künstler sind anwesend, erläutern ihre Kunst und beantworten Ihre Fragen. Ein kleiner Umtrunk steht bereit. Die Galerieräume sind von 14 bis 17 Uhr und vorher noch nach Vereinbarung unter 06227/2526 geöffnet.