
Der NABU-Bundesverband hat das Rebhuhn zum Vogel des Jahres 2026 ernannt. Die Wahl erfolgte wieder durch eine breit gestreute Stimmabgabe. Erneut stellte der NABU-Bundesverband fünf Vögel vor und jeder, der wollte, konnte seine Stimme abgeben. Das Rebhuhn zählt zu den Vögeln, die am stärksten von der Intensivierung in der Landwirtschaft und durch den Flächenfraß betroffen sind. Seit 1980 ist der Bestand in Deutschland um 87 Prozent zurückgegangen. In unseren Gemeinden wurde schon lange kein Rebhuhn mehr gesichtet, denn unsere Kulturlandschaft ist zu offen und die Störungen durch Spaziergänger (mit und ohne Hund) sind zu häufig. Das Rebhuhn braucht eine weite Sicht, aber Begrenzungen durch Hecken. Vor allem benötigt es im Winter verbleibenden Aufwuchs, damit es Samen zum Fressen und Deckung findet. Über den Winter stehender Bewuchs, etwa als mehrjährige Wiesenstreifen oder Brachen, gibt es kaum mehr – oder noch zu wenig. Vereinzelte Rebhühner wurden auf den Fildern, in der Nähe des Flughafens gezählt, also dort, wo nur wenige Menschen entlanglaufen.
Ortsgruppensitzung
Alle NABU-Mitglieder und alle Interessierten laden wir zu unserer nächsten Ortsgruppensitzung am Freitag, den 14. November, ein. Dieses Mal treffen wir uns um 19 Uhr in der alten Schule in Neckartenzlingen (Schulstraße 19, Erdgeschoss). Wir besprechen noch einmal die Termine für das kommende Jahr.
Auf unserer Homepage finden sich Hinweise auf unsere Aktivitäten, unsere „Kalenderblätter“ und viele Informationen des NABU-Bundesverbandes: www.nabu-aichtal.de.
Agnes Pahler


