
Gefüllt „Voll Liebe“ schenkte das Liturgie-Träume-Team der katholischen Kirche allen Besuchern des Lobpreises einen Abend voll Nähe, Geborgenheit, Liebe und Vertrauen. Schon beim Betreten der Kirche leuchtet den Besuchern ein wärmendes rotes Licht entgegen, das die Blicke auf die Stufen vor dem Altar lenkte. Dort war aus einem roten Tuch ein Herz gelegt, das von weiteren Lichtern geziert war und schon vor Beginn des Lobpreises die Herzen mit Liebe erfüllte.
Mit dem Lied „Wo ich auch stehe“ tauchte die Gruppe sofort in den Abend ein und ließ sich vom Text umhüllen. Besonders die Stelle „Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst“, stimmte auf die rund 70 Minuten ein, die auch eine schöne Einstimmung auf die begonnene Fastenzeit war. „Liebe zeigt sich im Alltag, im Kleinen und Großen. Liebe kann man spüren, hören, fühlen. Jeder von uns kennt dieses Gefühl – mal stärker, mal schwächer. Liebe spricht in tausend Formen, doch oft ganz ohne Worte.
Ein Blick, ein Lächeln, eine Geste,
erzählt, was tief im Herzen wohnt“, sagte Anne Assmann nach ihrer Begrüßung. Ein Lobpreis zeichnet sich aus, durch moderne Lieder, die gemeinsam gesungen werden. Dazu kommen darauf angestimmte Impulse, mutmachende Gedanken, Meditationen und auch kleine Momente der persönlichen Stille. Somit bietet der Lobpreis Raum, um den eigenen Alltag zu unterbrechen, um sich intensiv auf Gott und auf Jesus einzulassen.
Somit war auch dieser Lobpreis durchzogen von schönen Liedern mit kraftvollen Texten, die Silke Assmann zusammengestellt hatte. Gemeinsam wurden so unter anderem die Lieder „Ich singe dir ein Liebenslied“, „Einander begegnen“, „Deine Liebe trägt mich“ oder das schwungvolle Lied „Der Himmel erfüllt mein Herz“ gesungen. „Der Ort, in dem Gott im Menschen wohnen will, ist das Herz. Wenn wir Gott in unser Herz einlassen, können wir ihn spüren, erfahren, lieben und erleben auch, dass er uns liebt. Jesus selbst hat uns so sehr geliebt, dass er uns am Kreuz sein Herz geschenkt hat. Er liebt uns also buchstäblich aus ganzem Herzen“, sprach Anna Sternberger. Passende Worte aus der Bibel las Verena Seidelmann aus den Aufzeichnungen von Johannes vor. Natürlich ging es auch hier um die Liebe und darum, dass wir einander lieben sollen. Leider haben viele Menschen dies nicht verstanden und so gibt es Kriege zwischen Völkern und sogar zwischen Familien oder Nachbarn.
Zur Ermutigung hatte das Team eine Geschichte von Rainer Maria Rilke mit dem Titel „Die Bettlerin und die Rose“ mitgebracht. Nach dieser Geschichte wurde in den Fürbitten darum gebeten, dass die Liebe wieder mehr Menschen erfüllt und so mehr Frieden und Wärme auf unsere Erde kommt. Unterstrichen wurden die Bitten mit dem Gesang „Ubi caritas, et amor, ubi caritas, deus ibi est“. Im Deutschen heißt dies, „Wo die Liebe wohnt und Güte. Wo die Liebe wohnt, da ist unser Gott“. Mit verschiedenen Gebeten und den Liedern „Anker in der Zeit“ und „Ich gehe meine Weg mit dir“ ging der Lobpreis zu Ende. Zur Erinnerung und als sichtbares Zeichen für die Liebe, die den Menschen gegeben wird und die diese weitergeben, bekamen alle Besucher ein kleines Herz geschenkt und gingen erfüllt „Voll Liebe“ nach Hause.
K.D.