Was nützt ein gemütliches Zuhause, wenn die Gebäudehülle energetisch auf dem Stand von gestern ist? Genau vor dieser Frage stand Sarah, als sie mit ihrer Familie in ein Haus von 1954 zog: innen liebevoll renoviert, außen mit alten Fenstern und minimaler Dämmung. Für die Energietechnikerin war klar: Wenn wir bleiben, dann wird richtig saniert. So wurde aus dem ehemaligen Selbstversorgerhaus mit Stall, Scheune und Tante-Emma-Laden Schritt für Schritt ein modernes KfW-40-Haus. Mit viel Eigenleistung, guter Planung und einigen unerwarteten Überraschungen wie fehlenden Fundamenten.
Wie die Sanierung gelang, welche Rolle Architekt und Energieberatung spielten und warum das Bauchgefühl bei der Auswahl von Fachbetrieben oft Gold wert ist, das schildert Sarah ausführlich auf der Website der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK): www.kek-karlsruhe.de/best-practice/haus-durchblick
Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, wie Karlsruher Bürgerinnen und Bürger ihre Häuser saniert haben, ist am Dienstag, 23. Juni zu einem Sanierungsspaziergang in der Bergwald-Siedlung eingeladen. Die Teilnehmenden besuchen gemeinsam verschiedene Wohngebäude und hören von den Eigentümerinnen und Eigentümern aus erster Hand von ihren persönlichen Sanierungswegen. Von den ersten Ideen über Herausforderungen bis hin zu den Lösungen, die heute zuverlässig Wärme, Strom und Wohnkomfort liefern, wird alles thematisiert. Zu sehen gibt es unter anderem Luft-Wasser-Wärmepumpen, eine energetische Komplettsanierung, verschiedene Dämmmaßnahmen sowie Photovoltaikanlagen – auch auf einem denkmalgeschützten Gebäude. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wertvolle Tipps aus der Praxis und haben die Möglichkeit, sich direkt mit den Hauseigentümern und den Energieberatern der KEK auszutauschen. Anmeldung unter Tel.-Nr. 0721/480 88 22 oder per E-Mail an waermeplanung@kek-karlsruhe.de.
Wann? Dienstag, 23.06.2026 von 17-18:30 Uhr
Wo? Bergwald-Siedlung; der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben


