Brot ist eines der wichtigsten Lebensmittel in Deutschland. Dies zeigt sich bereits in der Vielfalt an Brotsorten – mehr als 3000, die täglich verkauft werden. Das deutsche Kulturgut landet allerdings oft in der Tonne. Die weggeworfene Menge pro Person entspricht rund einer halben Scheibe Brot täglich, also mehr als einem ganzen Laib pro Monat. Um ein Weizenbrot von einem Kilogramm zu backen, braucht es die Ernte von etwas mehr als einem Quadratmeter Weizen, was in der Wachstumszeit Pflege und gute Wetterverhältnisse voraussetzt. Ziel des Workshops am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg ist die Herstellung von Brot erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Wert unseres Grundnahrungsmittels zu schärfen. Denn wer sieht, mit welchem Einsatz Lebensmittel produziert und verarbeitet werden, wirft weniger achtlos weg. Die Teilnehmenden erlernen die Grundkenntnisse vom Brotbacken unter Verwendung regionaler Zutaten. Es werden zwei Brotarten zubereitet – das Hefe- und das Sauerteigbrot. Dabei wird gezeigt, wie sich durch zusätzliche Zutaten unterschiedliche Variationen kreieren lassen. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie Brot länger frisch bleibt und wie älteres Brot verwertet werden kann. Der Backworkshop startet am Freitag, 03. Juli 2026 von 19:00 - 21:00 Uhr und wird am Samstag, 04. Juli 2026 von 9:00 - 12:30 Uhr fortgesetzt. Teilnahmebeitrag 15 €. Anmeldung über den folgenden Link: www.terminland.de/landkreis-emmendingen. Der Kurs wird im Rahmen der Kampagne „BaWü zu Tisch“ durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert.