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Von Barock bis zu den Sternen

Mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus endete das Sinfoniekonzert der Musik- und Kunstschule Westl. Enzkreis e. V. am 13. Mai 2026 in...
Solist: Daniel GünzelFoto: MSWE

Mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus endete das Sinfoniekonzert der Musik- und Kunstschule Westl. Enzkreis e. V. am 13. Mai 2026 in der Kulturhalle. Das begeisterte Publikum erlebte einen unvergesslichen Abend. Über 500 Zuhörerinnen und Zuhörer füllten den Saal bis auf den letzten Platz.

Unter der bewährten Leitung von Susanne Reiner präsentierte das rund 80-köpfige Sinfonieorchester ein eindrucksvolles Konzertprogramm, das die Besucherinnen und Besucher auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte führte. Charmant und souverän führte Iris Finkbeiner durch das abwechslungsreiche Konzertprogramm.

Den festlichen Auftakt des Konzertabends bildete das „Rondeau“ von Jean-Joseph Mouret. Aus der Wiener Klassik erklang anschließend eine Bearbeitung der „Linzer Sinfonie“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die der damals 27-jährige Komponist kurz nach seiner Hochzeit schrieb. Das Werk wurde stilistisch sicher und mit beschwingter Leichtigkeit vorgetragen.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren die Werke von Peter Tschaikowsky. Mit „Pezzo capriccioso“ für Violoncello und Streichorchester überzeugte der Solist Daniel Günzel mit technisch brillanter und zugleich ausdrucksstarker Interpretation. Daniel Günzel ist Schüler der Klasse von Gabriela Bradley.

Kraftvoll und klar musiziert erklang „Finlandia“ von Jean Sibelius. Das ganze Orchester zeigte verschiedene Nuancen und Klangfarben und musizierte hervorragend zusammen. Auch der Ausflug zu den Sternen gelang eindrucksvoll mit Musik aus „Star Wars – Episode II“ von John Williams. Als schwungvolle Zugabe begeisterte schließlich „Cantina Band“, ein swingendes Orchesterarrangement von Vinson – ebenfalls aus der berühmten Star-Wars-Reihe.

Zwei solistische Klavierbeiträge rundeten das sinfonische Programm ab: Chantal Richter interpretierte Beethovens große „Sonate Pathétique“ mit musikalischer Reife, während Annemarie Schäpe mit den virtuosen „Variationen über Paganini“ von Berkowitsch begeisterte.

Zum Abschluss des Abends lud die Gründerin der Musik- und Kunstschule Barbara Casper bereits zu den Veranstaltungen anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der MSWE im Jahr 2027 ein.

MSWE

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