Die letzten Wochen als angehendes Schulkind bleiben etwas Außergewöhnliches. Die Vorfreude und auch der Respekt vor der Schule steigen an und die Kinder zeigen immer wieder, wie diese Gefühle ihre Bereitschaft, über sich hinauszuwachsen verstärken. Die Highlights wie beispielsweise der Vorschulausflug zeigen dies in besonderer Weise.
„In diesem Jahr ging der Ausflug nach Meckesheim zum Alla-hopp-Spielplatz. Bereits das Abschiednehmen am Bahnhof stellte die meisten Kinder vor eine Herausforderung. Gefühle der Vorfreude überwiegen. Dazu kam eine große Portion Aufregung und der ein oder andere suchte Sicherheit und Halt bei uns Fachkräften oder auch anderen Kindern“, berichtete Michaela Lindenbach vor Beginn der Fahrt.
Ähnliche Erfahrungen konnten auf dem Gelände des Spielplatzes gemacht werden. Birgit Link beschrieb: „Die Kinder forderten sich immer wieder selbst heraus. Egal, welche Aufgabe ihr Interesse weckte – das Klettern über die hohen, schmalen Holzstämme, das Balancieren über die Hängebrücke sowie über die Slackline oder das Hinabrutschen an der Metallstange u.v.m. – sie brauchten eine gehörige Portion Mut und viel Geschick, um die Aufgabe zu bewältigen.“
Dementsprechend kamen die Kinder glücklich, voller Eindrücke und auch etwas müde wieder am Bahnhof in Waibstadt an. „Diese Erfahrungen, mutig sich einer Aufgabe zu stellen und die Bestätigung, das Gefühl zu erfahren, etwas geschafft zu haben, sind sehr wichtige Voraussetzungen, seine Schullaufbahn gut zu bestreiten. Die Kinder haben uns gezeigt, dass sie dem gewachsen sind“, erläuterte Frau Birgitt Reiser am Ende des Tages. Xenia Himmelhan ergänzte: „Das Schöne am Konzept der offenen Arbeit – dem Konzept der Achtsamkeit – ist, dass die Kinder diese Fähigkeiten ganz nebenbei, im Spiel erwerben. Denn da, wo ihr Interesse liegt und wo dieses Interesse aufgegriffen wird, dort findet Lernen statt.“
Demnach kann der nächste Abschnitt, der Eintritt in die Schule beginnen. Die Kinder sind bereit, ein weiteres Abenteuer zu beginnen.


