
Der kürzlich aufgetretene großflächige Stromausfall in Berlin hat eindrücklich gezeigt, wie schnell und unerwartet unsere gewohnte Stromversorgung unterbrochen sein kann. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Licht, Heizung, Telefon und Internet. Auch wenn solche Ereignisse in unserer Region selten sind, machen sie deutlich, wie wichtig eine gute Vorbereitung und das richtige Verhalten im Ernstfall sind.
Ein Stromausfall betrifft nicht nur den Komfort, sondern kann – insbesondere bei längerer Dauer – Auswirkungen auf Kommunikation, medizinische Versorgung, Mobilität und die öffentliche Sicherheit haben. Dieser Artikel informiert darüber, wie Sie vorsorgen können, wie Sie sich bei einem flächendeckenden Stromausfall richtig verhalten und welche Anlaufstellen Ihnen im Notfall zur Verfügung stehen.
Ein Stromausfall bezeichnet die zeitweise Unterbrechung der Stromversorgung in einem begrenzten Gebiet. Ein Blackout hingegen ist ein länger andauernder, überregionaler Ausfall der Stromversorgung, der auch Telekommunikation, Wasserversorgung, Tankstellen und andere kritische Infrastrukturen beeinträchtigen kann.
Jeder Haushalt sollte für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls vorsorgen. Empfohlen wird, sich für zumindest drei, optimalerweise zehn Tage selbst versorgen zu können. Dazu gehören insbesondere:
Bei einem Stromausfall gilt:
Wichtig: Notrufnummern (112 / 110) nur bei echten Notfällen wählen. Bei einem Stromausfall kann das Telefonnetz überlastet oder außer Betrieb sein.
Für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls oder eines Ausfalls der Notrufnummern werden sogenannte Katastrophenschutz-Notfalltreffpunkte eingerichtet. Dabei handelt es sich in Remseck in der Regel um die Grundschulen in den Stadtteilen. In Aldingen ist der Notfalltreffpunkt bei den technischen Diensten in der Neckarstraße eingerichtet. Einen weiteren Notfalltreffpunkt unterhält die kath. Kirchengemeinde im Pfarrhaus in Hochberg (Ulmenweg 15). In vielen Gemeinden und Städten im Landkreis Ludwigsburg sind Notfalltreffpunkte in den Feuerwehrhäusern eingerichtet.
Die Notfalltreffpunkte sind mit einer Notstromversorgung ausgestattet und erfüllen folgende Funktionen:
Die Notfalltreffpunkte in Remseck sind deutlich als Katastrophenschutz-Notfalltreffpunkte gekennzeichnet. Bitte begeben Sie sich nur dann dorthin, wenn Sie dringend Hilfe benötigen oder einen Notruf absetzen müssen.
Katastrophenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Durch rechtzeitige Vorsorge, umsichtiges Verhalten und gegenseitige Hilfe können die Folgen eines Stromausfalls deutlich gemildert werden. Informieren Sie sich, sprechen Sie mit Ihrer Familie und Ihren Nachbarn und treffen Sie einfache Vorbereitungen – für Ihre eigene Sicherheit und die unserer Bürgerinnen und Bürger.
Weitere Informationen zur privaten Vorsorge, wie den neuen Ratgeber für Notfallvorsorge zum Download oder kostenlosen Versand, finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): www.bbk.bund.de
Sie erkennen Katastrophenschutz-Notfalltreffpunkte /Leuchttürme immer an folgendem Schild:
In Remseck am Neckar gibt es folgende Notfalltreffpunkte.