
im Stadthaus, Scharnhauser Park, Gerhard-Koch-Str. 1
„Ökozid in der Ukraine – Russlands Krieg gegen Mensch und Natur“, heute um 18.30 Uhr in der Städtischen Galerie.
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „VUCA World“, die unter anderem Fotoarbeiten von zerstörter Landschaft in der Ukraine zeigt, befasst sich der Osteuropa-Forscher Prof. Dr. Klaus Gestwa von der Uni Tübingen mit den Folgen des Krieges und der russischen Strategie, den Widerstandswillen der Menschen auch durch die Zerstörung der Lebensgrundlage zu brechen.
Der ukrainische Künstler Maxim Dondyuk zeigt in seinen in der Galerie ausgestellten Fotografien des vom Krieg geschundenen Landes. „Die Spuren der Zerstörung sind ästhetisch überlagert, jedoch keineswegs ausgelöscht. Gerade durch diese Verhüllung treten sie emotional umso intensiver hervor – spürbar, sichtbar, bedrückend schön“, so beschreibt es Holle Nann in ihrem Text im Ausstellungsflyer.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen einer Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg. Der Eintritt ist frei.