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Wahnsinn in Wiesental – Erste gibt 3:1 aus der Hand, Reserve kämpft tapfer, aber erfolglos

Nach dem spielfreien Osterwochenende stand für die erste Mannschaft ein enorm wichtiges Duell im Tabellenkeller an. Mit dem FV Neuthard gastierte ein...
Tino Machauer: Wie die Platte auf dem Turntable lief „Mino“ seine Runden im zentralen Mittelfeld und spulte wieder unheimlich Kilometer ab! Danke für deine Aushilfsdienste in der B-Klasse! Aktuell leider unverzichtbar – Maschine!Foto: Dennis Pikarski

Nach dem spielfreien Osterwochenende stand für die erste Mannschaft ein enorm wichtiges Duell im Tabellenkeller an. Mit dem FV Neuthard gastierte ein direkter Konkurrent in Wiesental – und die Partie hatte es in sich.

Die Gäste erwischten den besseren Start und zeigten in der Anfangsviertelstunde direkt ihre spielerische Klasse. Mehrere hochkarätige Chancen wurden herausgespielt, doch der TSV hatte in dieser Phase (ausnahmsweise) das nötige Glück, dass kein früher Rückstand zustande kam. Und wie so oft im Fußball kam es dann anders: unser TUS zeigte sich eiskalt.

Mit gnadenloser Konsequenz nutzte der TSV seine Möglichkeiten und erzielte drei sehenswerte Treffer durch Esen, Schäffer und Metz. Zwischenzeitlich hatte Neuthard zwar ausgeglichen, doch zur Halbzeit stand eine komfortable 3:1-Führung für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Da durfte man sich durchaus fragen, ob die Pechsträhne endlich gerissen ist.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes Spiel. Der TSV blieb zunächst am Drücker und hatte die Partie eigentlich im Griff. Doch rund 30 Minuten vor Schluss gelang Neuthard der Anschlusstreffer – und plötzlich war wieder alles offen.

Was dann folgte, war kaum zu glauben: Der TSV schwächte sich selbst. In der 74. Minute eine gelb-rote Karte, nur fünf Minuten später folgte sogar noch eine rote Karte. Wiesental nun in doppelter Unterzahl – und die Gäste nutzten das schamlos aus.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Schiedsrichters, der in den entscheidenden Szenen nicht gerade das glücklichste Händchen hatte, drehte Neuthard die Partie tatsächlich noch. In der 92. und 96. Minute fielen die späten Treffer zum 3:4-Endstand. Wahnsinn.

Ein Spiel, das man zur Halbzeit eigentlich schon auf der Siegerstraße wähnte, geht am Ende komplett verloren. Bitterer geht es kaum. Aber: Jammern hilft nichts. Weiter machen ist die einzige Option – auch wenn das heute richtig weh tut. Kopf hoch, Männer!

TSV Wiesental 2 – VfR Rheinsheim0:2 (0:2)

Die zweite Mannschaft bekam es mit der spielstärksten und individuell am besten besetzten Mannschaft der Liga zu tun – und verkaufte sich dabei durchaus ordentlich.

Von Beginn an lag der Fokus klar auf der Defensivarbeit, und das setzte der TSV über weite Strecken auch gut um. Dennoch gab es früh den ersten Schreckmoment: In der 7. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Den fälligen Foulelfmeter parierte Buro stark – verletzte sich bei dieser Aktion jedoch an der Hand und musste früh ausgewechselt werden. Für ihn übernahm Kozul zwischen den Pfosten.

In der Folge hielt Wiesental lange gut dagegen, doch kurz vor der Pause schlug Rheinsheim doppelt zu. In der 40. und 41. Minute nutzten die Gäste zwei sauber herausgespielte Angriffe, die nur schwer zu verteidigen waren. Ein Doppelschlag, der das Spiel letztlich entschied.

Im zweiten Durchgang stemmte sich der TSV weiter gegen die Niederlage, blieb defensiv stabil, hatte nach vorne aber zu wenig Durchschlagskraft, um das Spiel nochmal spannend zu machen.

Am Ende steht ein verdienter Sieg für die Gäste, die ihre Qualität vor allem in den entscheidenden Momenten gezeigt haben. Dennoch kann die TSV-Reserve auf dieser Leistung aufbauen. Einsatz und Einstellung haben gestimmt – und mit etwas mehr Glück sieht das Ergebnis vielleicht anders aus.

Nächste Woche bietet sich direkt die Chance. Dranbleiben, Jungs!

Vorschau 19.04.2026:

13:00 Uhr: SpG FC Weiher 2/SV Zeutern 2 – TSV Wiesental 2

15:00 Uhr: VfB Bretten 2 – TSV Wiesental

Neue Woche, neue Chance. Beide Teams haben etwas gutzumachen – also Fokus hoch und wieder alles reinwerfen.

Auf geht’s, TSV!

Torben Hemmelgarn: Unser Captain hatte zwar immer wieder einen Fuß zwischen Tor und Gegner, aber mit zwei Mann weniger, waren die Punkte für seine Defensive nicht zu halten. Kopf hoch und weiterkämpfen!Foto: Dennis Pikarski
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Ausgabe 16/2026
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