Das Waldfest der Stadtkapelle an Christi Himmelfahrt lockte trotz der schlechten Wettervorhersage viele Besucherinnen und Besucher jeden Alters an, die bayrische Spezialitäten genossen, der Blasmusik lauschten und sich an verschiedenen Aktivitäten erfreuten.
Das Waldfest der Stadtkapelle an Christi Himmelfahrt war, wie bereits in den Vorjahren, ein Besuchermagnet für Jung und Alt. Trotz recht niedriger Temperaturen und den gelegentlichen Regenschauern, strömten aus allen Richtungen die Gäste – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto. So waren gleich zum Festbeginn um 10 Uhr viele Tische belegt und eine große Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim orderte das erste Essen.
Bald bildeten sich lange Schlangen vor den Kassen und Ausgaben. Die rund 70 ehrenamtlichen Helfer arbeiteten Hand in Hand, um den Ansturm bewältigen zu können. Zu Beginn des Fests schmeckte das bayrische Frühstück zu den schmissigen Melodien der Hockenheimer Blasmusik, einer kleinen Besetzung der Stadtkapelle unter der Leitung von Dominik Koch, umso besser.
So war es nicht verwunderlich, dass bereits nach einer guten Stunde die Weißwürste ausverkauft waren. Danach ging der Run auf die traditionell selbstgemachten Maultaschen, einer Spezialität der Stadtkapelle, los. Zusätzlich liefen die Grills und Fritteusen heiß. Die Küchencrew gab ihr Bestes, um in guter Qualität und mit frisch zubereiteten Speisen die Gäste zu verköstigen.
Ab 13 Uhr unterhielt das Jugendorchester des Gastgebers unter der Leitung von Alexander Six die zahlreichen Waldfestbesucherinnen und -besucher. Bei diesem Auftritt spielten auch einige Kinder des Juniororchesters mit. Die jungen Musikerinnen und Musiker wurden natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Im Anschluss konnten interessierte Kinder Musikinstrumente ausprobieren.
Zur Kaffee- und Kuchenzeit spielte die Rhine River BigBand aus Rheinhausen auf. Unter der Leitung von Carl Benz unterhielten sie die Waldfestgäste mit vielen bekannten Titeln vor allem aus dem Jazz- und Swingbereich. Den musikalischen Abschluss des Tages gestaltete der Musikverein 1929 Ketsch unter der Leitung von Arrius Wagner. Mit unter anderem einem schmissigen Medley von Nena, dem Fliegermarsch oder den Hits von Coldplay begeisterten sie die Zuschauenden bis in den Abend hinein.
Nachdem die Maultaschen am frühen Nachmittag ausverkauft waren, gingen nach und nach auch die anderen Speisen zur Neige. Müde und erschöpft, jedoch sehr glücklich, diesen Tag trotz der widrigen Wettersituation erfolgreich gestemmt zu haben, beendeten die Helfenden der Stadtkapelle am späten Abend ihr Waldfest. (jb)


