Eine ganz besondere Woche erlebten die Kinder nach Ostern. Unter dem Motto „Waldwoche“ ging es täglich hinaus in die Natur. Statt Spielzimmer und Bauklötzen standen Bäume, Blätter und Waldboden im Mittelpunkt des pädagogischen Angebots.
Mit Sonnenschein auf der Nase und viel Neugier im Gepäck machten sich die Kinder jeden Morgen auf den Weg in den nahegelegenen Wald. Dort wurde nicht nur gespielt, sondern auch entdeckt, geforscht und gelernt. Die Kinder sammelten Naturmaterialien, beobachteten Tiere und erfuhren auf spielerische Weise mehr über Pflanzen und ihre Lebensräume. Der Frühling mit all seinen Farben und Blüten wurde entdeckt.
Besonders beliebt waren die gemeinsamen Aktivitäten wie das Bauen von kleinen Hütten aus Ästen, das Balancieren auf Baumstämmen und das kreative Gestalten mit Blättern, Moos und Zapfen. Ein Hügel wurde zum Pizzaofen umfunktioniert, aus zwei Stöcken wurde Parmesan gerieben.
Auch die Bewegung kam nicht zu kurz: Der Wald bot zahlreiche Möglichkeiten zum Klettern, Rennen und Erkunden.
Die Erzieherinnen und Erzieher begleiteten die Kinder dabei achtsam und vermittelten ihnen wichtige Werte wie den respektvollen Umgang mit der Natur sowie ein Bewusstsein für Tier und Umwelt. Ganz nebenbei wurden Teamgeist, Kreativität und Selbstvertrauen gestärkt.
Die Waldwoche war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Kinder kehrten täglich mit leuchtenden Augen und vielen neuen Eindrücken – zufrieden und platt – zurück.