
Wer regelmäßig im Walldorfer Wald spazieren geht, dem sind sind sie vielleicht schon aufgefallen: die kleinen dreieckigen Holzzäunchen namens „Waldwunder“, die einzelne zarte Baumsetzlinge vor Rehen und Wildschweinen schützen, genauso wie die größeren umzäunten Pflanzareale, die mehrere Reihen von Setzlingen beherbergen, im sogenannten „Hordengatter“.
Während der Walldorfer Baumpflanzaktion am vergangenen Samstag haben sich ca. 30 Bürgerinnen und Bürger im Wald um das Team unseres Försters Achim Freund versammelt, um weitere Baumsetzlinge zu pflanzen.
Mit dem Fahrrad ging es zum zuvor vorbereiteten Hordengatter im Dannhecker Wald, wo schon Holzgitter, Holzstäbe und Baumsetzlinge darauf warteten, eingebuddelt zu werden.
Aufgrund des Klimawandels sind in den vergangenen Jahren viele Kiefern abgestorben und die Buchen kränkeln, sodass eine angepasste Neuaufforstung sehr wichtig ist. Herr Freund erklärte, dass man inzwischen hauptsächlich auf klimarobuste Eichenarten setzt, die sowohl bei wärmeren als auch bei kühleren klimatischen Bedingungen eine gute Überlebenschance haben.
Innerhalb eines Vormittags wurden knapp 300 Setzlinge von uns Walldorfern eingegraben, eine Aktion, an der alle Beteiligten - groß und klein - sehr viel Spaß hatten. Zum Abschluss radelten wir mittags zum Schützenhaus, um gemeinsam mit der Nachmittagsschicht eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass diese Aktion gerne im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Freund und sein Team, das den Tag hervorragend vorbereitet hatte, sehr viel zum Wald und den klimatisch neuen Herausforderungen erklärt hat und immer mit Rat und Tat zur Seite standen.


